Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG)

Carl-von-Ossietzky-Straße 186, 09127 Chemnitz
 
Stand / Druckdatum: 09.12.2016

Mitnahmeregelung

 

 
 
 
 
 
 

Kontakt

Mobilitätszentrum
Sie erreichen uns:
Zentralhaltestelle,
Chemnitz-Plaza,
Rathausstraße 7

Wir haben für Sie
geöffnet:

Montag – Freitag
07:00 – 19:00 Uhr
Samstag
08:30 – 17:00 Uhr


Unsere Servicemitarbeiterinnen und Servicemitarbeiter nehmen Ihre Anfragen gern auch
telefonisch unter
+49 (0)371 2370-333
entgegen.


 
 
 
 

Mitnahmeregelung



 
 

Mitnahmeregelung für Zeitkarten im Abonnement

(9-Uhr) Abo-Monatskarten zum Normaltarif berechtigen an Wochenenden und Feiertagen zur Nutzung durch bis zu 5 Personen.


 
 
Info: Nutzer einer (9-Uhr)-Abo-Monatskarte zum Normaltarif dürfen einen Hund kostenlos mitnehmen.
 
 


 
 
 
 

Mitnahme von Tieren

Hunde werden nur unter Aufsicht einer geeigneten Person befördert und sind stets an kurzgehaltener Leine und mit Maulkorb mitzuführen, sofern sie nicht in geeigneten Behältern mitgenommen werden. Sonstige Tiere dürfen nur in geeigneten Behältern mitgenommen werden. Blinde Fahrgäste können sowohl einen Blindenführhund als auch eine Begleitperson unentgeltlich mitnehmen.


 
 
Info: Für Hunde ist eine entsprechende Fahrkarte zum Tarif Kind zu lösen. Hunde, die in geeigneten Behältern befördert werden, dürfen kostenfrei mitgeführt werden.
 
 


 
 
 
 

Mitnahme von Sachen

Ein Anspruch auf Beförderung von Sachen besteht nicht. Die Beförderung erfolgt nur bei Mitfahrt des Fahrgastes und nur dann, wenn dadurch die Ordnung und Sicherheit des Betriebes nicht gefährdet wird. Im Einzelfall entscheidet das Betriebspersonal, ob Sachen zur Beförderung zugelassen werden und an welcher Stelle sie unterzubringen sind.

 
 


 
 
 
 

Mitnahme von Mobilitätshilfen

Die leichte Zugänglichkeit von Haltestellen und der nahezu stufenlose Übergang in Busse und Bahnen machen es möglich, dass immer mehr Fahrgäste mit Gepäck, Rollatoren, Rollstühlen, Kinderwagen, Fahrrädern und sonstigen Mobilitätshilfen* öffentliche Verkehrsmittel nutzen. In der Folge werden unsere Fahrerinnen und Fahrer zunehmend mit den unterschiedlichsten Mobilitätshilfen konfrontiert. Immer häufiger stehen sie vor der Frage, ob eine Beförderung von großen vierrädrigen Elektro-Scootern, schweren Elektro-Rollstühlen, dreirädrigen Fahrrädern, Pedelecs (mit/ohne Fahrerlaubnis) oder den unter dem Namen „Segway“ bekannten Freizeitgeräten zulässig bzw. überhaupt sicher möglich ist. Nutzungskonflikte sind vorprogrammiert, weil auch die dafür zur Verfügung stehende Fläche in den Fahrzeugen schneller belegt ist.

Aber wer wird mit welcher Mobilitätshilfe durch Bus und Bahn befördert, wer nicht? Gibt es eine Rang und Reihenfolge?

Diese Fragen sind in den Beförderungsbedingungen der Verkehrsunternehmen geregelt. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen unterstützt mit Empfehlungen entsprechend der Entwicklungen und auf Grundlage der EU-Richtlinie. Für Fahrgäste der CVAG sind die Beförderungsbedingungen des Verkehrsverbundes (VMS) bindend. Darin ist u.a. geregelt:

Eine Pflicht zur Beförderung von Kleinkindern in Kinderwagen und behinderten Fahrgästen in Rollstühlen richtet sich nach den Vorschriften des §2 in Verbindung mit § 11. Rollstühle werden nur bis zu einer Größe von maximal 120 cm x 70 cm (Länge x Breite) und einem Gesamtgewicht von maximal 250 kg befördert. Für eine höhere Traglast, was insbesondere Elektrorollstühle betrifft, sind die in den Bussen installierten ausklappbaren Rampen nicht ausgelegt. Die Sicherheit für den mobilitätseingeschränkten Fahrgast ist nicht mehr gegeben.

  • Nach Möglichkeit werden Fahrgäste mit Kind im Kinderwagen und Rollstuhlfahrer sowie mobilitätseingeschränkte Fahrgäste mit orthopädischen Hilfsmitteln (z.B. Rollator) nicht zurückgewiesen, sofern es die Bauart des Fahrzeuges zulässt und keine Verminderung der Verkehrssicherheit eintritt. Die Entscheidung über die Mitnahme liegt beim Fahrpersonal.
  • Für E-Scooter (Seniorenmobil) besteht keine Beförderungspflicht. Diese Einschränkung richtet sich nicht gegen die Person. Sie resultiert vielmehr aus dem erhöhten Sicherheitsrisiko für die Person im E-Scooter und für die mitreisenden Fahrgäste. Die Gefahr ergibt sich aus der Bauart der Scooter. 
  • Jeder Fahrgast hat grundsätzlich eine Eigensicherungspflicht, das heißt, er muss sich und seine Mobilitätshilfe so sichern bzw. beaufsichtigen, dass die Sicherheit und Ordnung des Fahrbetriebes nicht gefährdet ist und andere Fahrgäste nicht geschädigt werden können. Die Begehbarkeit der Ein- und Ausstiege und der Durchgänge in den Fahrzeugen darf nicht beeinträchtigt werden.


Wer hat Vorrang?

Personen mit eingeschränkter Mobilität und Fahrgäste mit Kind im Kinderwagen haben bei der Beförderung Vorrang gegenüber einem Freizeitgerät (z.B. Fahrrad). Der Transport von Sachen hat stets hinter der Mitnahme von Personen zurückzustehen.

Warten an einer Haltestelle gleichzeitig mehrere Personen mit Hilfsmitteln (Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen) als gleichzeitig mitfahren können, sollten die wartenden Fahrgäste selbst eine Reihenfolge festlegen. Schwerbehinderten Fahrgästen sollten der Vorrang eingeräumt werden.

Grundsätzlich gilt, dass ein Fahrgast, der sich bereits im Fahrzeug befindet, einen Beförderungsvertrag eingegangen ist und dafür bezahlt hat. Niemand kann verpflichtet werden, das Fahrzeug zugunsten eines wie auch immer benachteiligten Fahrgastes zu verlassen. Befindet sich ein Elternteil mit einem Kinderwagen bereits auf der Mehrzweckfläche und ist wegen des ansonsten stark besetzten Fahrzeugs kein Platz mehr für einen Fahrgast im Rollstuhl, muss dieser Fahrgast auf den nächsten Bus warten. Hat ein Fahrgast mit Fahrrad bereits die Fahrt angetreten, kann er mangels Rechtsgrundlage nicht aufgefordert, sondern nur gebeten werden, die Fahrt zugunsten anderer Fahrgäste abzubrechen oder zu unterbrechen, seien es behinderte Menschen oder Eltern mit Kinderwagen.

Ergibt sich jedoch während der Fahrt, dass die Mitnahme eines Fahrrads oder einer anderen Mobilitätshilfe zu einer Gefährdung der Sicherheit führt, kann der Fahrgast aufgefordert werden, die Fahrt abzubrechen.
 
 
Info: Die CVAG befördert Rollstühle, Kinderwagen, Fahrräder und Gepäck kostenlos.
 
 
 
 

Fahrplanauskunft

Ankunft
Abfahrt
 
Datum
Kalenderfunktion
 
Uhrzeit
Uhr
   
 
 
 
Erweiterte Optionen
Für Sehbehinderte
 

Verkehrsinfo

Zug
  • Planmäßiger Linienbetrieb

Chemnitz Bahn

Tram

Bus

Nachtbus

Ersatzverkehr

  • aktuelle Störung
  • angekündigte Meldung

MIT EINEM KLICK




 
 
Einzelfahrkarte
 
 
 
Schriftgröße Stufe 1 Schriftgröße Stufe 2 Schriftgröße Stufe 3