Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG)

Carl-von-Ossietzky-Straße 186, 09127 Chemnitz
 
Stand / Druckdatum: 06.12.2016

2000 bis 2009 | Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG)

 

 
 
 
 
 
 

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Die Jahre nach der Jahrtausendwende

 
 
Wendeschleife Hutholz Citybahntaufe Neues Netz Gute-Geister-Party im Betriebshof Adelsberg
 

2000

Endstelle Altchemnitz umgebaut

2000 Einführung JobTicket
Im Jahr 2000 steht der CVAG, aber insbesondere ihrem Tochterunternehmen, der City-Bahn Chemnitz GmbH, ein bedeutender Meilenstein bevor. Am 22. Mai starten die Bauarbeiten in der Straßenbahnwendeschleife der Straßenbahnlinie 6 in Altchemnitz. Der erste Spatenstich für das wohl wichtigste Teilstück des Chemnitzer Modells – die Verknüpfungsstelle. Sie gehört sicherlich zu den kompliziertesten Punkten für die Pilotstrecke Chemnitz – Stollberg. Hier treffen die Infrastrukturen von Eisenbahn und Straßenbahn aufeinander. Dabei haben die vorhandenen Gleisanlagen der DB AG die Örtlichkeit bestimmt, an der überhaupt eine Verbindung hergestellt werden kann. Unter Berücksichtigung der Straßenbahngleise blieb nur der Standort Altchemnitz übrig.

In einem knappen Jahr Bauzeit hat sich einiges getan: Neben dem Brückenneubau über die Zwönitz lag der Bauschwerpunkt in der Wendeanlage. Bis zum 7. September galt es, die ungehinderte Baufreiheit für die neue Gleisschleife zu schaffen. Es erfolgten der Rückbau der Gleis- und Fahrleitungsanlage sowie umfangreiche Kabelverlegungen zwischen dem Standort Brücke und Bahnübergang Schul-straße. Unter anderem musste ein 10-Kilovolt-Kabel verlegt werden. Ab Mitte Oktober beginnt der Gleisneubau, Schwellen und Gleise werden verlegt, die Masten für die Fahrleitung gesetzt und das neue Gleichrichterunterwerk rohbauseitig errichtet. Am 12. November wird die Wendeschleife für die Straßenbahnlinie 6 von Altchemnitz zum Hauptbahnhof wieder freigegeben.

Nach fast einem Jahr, am 20. April 2001, wird die Wendeanlage Altchemnitz endgültig fertiggestellt. Mit der Fertigstellung der Busschleife werden die Umsteigebeziehungen zwischen Straßenbahn, Stadt- und Regionalbus an diesem Knotenpunkt wesentlich verbessert. Die Bahnsteige sind behindertengerecht gebaut. So ermöglichen 20 Zentimeter hohe Bahnsteigkanten und Leitstreifen auch mobilitätseingeschränkten Fahrgästen bequemes Einsteigen und Verlassen der Verkehrsmittel. Mit modernen Fahrgastunterständen, der neuen Beleuchtung und einem stationären Fahrausweisautomaten vermittelt der erreichte Umgestaltungsstand dem Fahrgast einen Eindruck, zu welch modernem Verkehrs- und Umsteigeknoten sich die Altchemnitzer Verknüpfungsstelle entwickelt.


Neue Linienangebote

Seit Januar wird die Straßenbahntrasse Stollberger Straße von der Haltestelle Am Flughafen bis zum Goetheplatz weitergebaut. Für die nun zu Chemnitz gehörenden Ortsteile Grüna, Mittelbach, Röhrsdorf und Wittgensdorf wird eine Anbindung an das Nahverkehrsnetz geschaffen.


Neue Produkte und Kooperationen

Das JobTicket kommt dieses Jahr in das bestehende Tarifprogramm hinzu. Die Mitarbeiter des Klinikums Chemnitz gehören mit ca. 300 Tickets zu den ersten Nutzern. Außerdem steigt die Ströer City Marketing GmbH in die Verkehrsmittelwerbung an den Fahrzeugen der CVAG ein. Anfang Oktober findet die erste Chemnitzer Museumsnacht statt. Die CVAG ist mit einem Shuttle-Verkehr mit von der Partie. Auf drei verschiedenen Routen verbinden die Shuttles Museen von Ebersdorf bis Altchemnitz und vom Schloßberg bis Klaffenbach.


 
 

Weitere wichtige Termine 2000:

  • 01.03. Nahverkehrs-Anbindung Wittgensdorf mit STADTBUS 27 Glösa – Wittgensdorf
  • 18.05. Erster Spatenstich an der Verknüpfungsstelle Altchemnitz für das Chemnitzer Modell
  • 22.05. Start Bauarbeiten in der Endstelle Altchemnitz
  • 29.08. Gründung Stadtmobile Sachsen Carsharing GmbH als Tochter der DVB AG und CVAG
  • 01.09. Einführung JobTicket
  • 01.09. Abschluss Baumaßnahme Betriebshof Werner-Seelenbinder-Straße – Übergabe einer modernen Inspektions- und Wartungshalle
  • 30.09. Eröffnungskonzert zum 14. Kulturfestival „Begegnungen“ in der Straßenbahnwerkstatt
  • 07.10. Erste Chemnitzer Museumsnacht mit einem Shuttle-Verkehr der CVAG
  • 01.11. Eröffnung der ersten zwei CarSharing-Stationen – CVAG ist Gründungsmitglied der Stadtmobile Sachsen CarSharing GmbH
  • 12.11. Freigabe Wendeschleife derTRAM 6 Altchemnitz – Gablenz
  • November: Gründung EURO TRAFFIC Partner (ETP) – CVAG als Mitgesellschafter
 
 
 
 

2001

CVAG mobil PLUS

Nachtanschlüsse

Ab Sommer 2001 wird die CVAG zum Nachtschwärmer – ein Nachtprogramm ohne Sendeschluss wird eingeführt. Busse und Straßenbahnen werden rund um die Uhr im Einsatz sein, damit die Chemnitzer stets mobil sein können. Es brechen neue Zeiten an. Um 01:11 Uhr, 02:22 Uhr, 03:33 Uhr sowie 04:44 Uhr treffen sich alle vier Nachtlinien zu den neuen Nachtanschlüssen an der Zentralhaltestelle. Das betrifft die bekannten Straßenbahnlinien 11 und 12 sowie die neuen Buslinien 13 und 14. Die bisherigen Anschlüsse 01:30 Uhr und 04:40 Uhr können durch diese Verbesserung wegfallen. Auf den Linien 26, 32, 33 und 41 setzen wir für „Sehrfrühaufsteher” das Anruf-Linien-Taxi (ALiTa) ein. Damit erreichen die Fahrgäste den 04:44 Uhr-Anschluss oder jede andere Haltestelle auf diesen Strecken mit einem Taxi. Dies kostet unseren Kunden lediglich einen Fahrausweis und einen Anruf.


Rendezvous

Keiner will beim Umsteigen in den nächsten Bus oder die nächste Bahn lange warten. Aus diesem Grund treffen sich nun die Bus- und Straßenbahnlinien bei der CVAG zum „Rendezvous“. Zu festen Zeiten erreichen Straßenbahn und Bus nun die Zentralhaltestelle und warten jeweils drei Minuten aufeinander.


ALiTa

Zeitweise fahren einzelne unserer großen Busse mit nur wenigen Fahrgästen durch die Stadt. Da sich dies nicht rechnet, passen wir unser Angebot den Erfordernissen an. Damit jeder CVAG-Fahrgast auch weiterhin während der verkehrsschwachen Zeit sicher zum gewohnten Fahrpreis ans Ziel kommt, bieten wir den Kunden ab diesem Jahr einen ganz besonderen Service: Anstelle eines Busses setzen wir zu bestimmten Zeiten planmäßig fahrende Taxis ein. Diese haben wir „Anruf-Linien-Taxis“ (ALiTa) genannt, weil sie auf Anruf die jeweiligen Buslinien befahren.
 
 

Weitere wichtige Termine 2001:

  • 25.02. Neuordnung Straßenbahnlinien durch veränderte Verkehrsströme der letzten Jahre Hauptveränderungen: TRAM1 Schönau -Hauptbahnhof, TRAM5 Hutholz - Gablenz und TRAM6 Altchemnitz - Hauptbahnhof
  • 01.03. Umstellung auf Mischarbeit in der Omnibuswerkstatt Werner-Seelenbinder-Straße – Werkstatt ist rund um die Uhr besetzt
  • 01.03. Schließung Straßenbahn-Betriebswerkstatt Altchemnitz
  • Gründung Tochtergesellschaft Regio Infra Service Sachsen GmbH
  • 20.04. Fertigstellung Wendeanlage Altchemnitz
  • 03.06. Start neue Ausflugslinie 66 zwischen Markthalle und Schloss Augustusburg
  • Juli: Einführung Nachtverkehr, Rendezvous und ALiTa
  • 07.09. Verbindung Stadtzentrum (ZH,Hbf,ZOB) mit Kliniken am Küchwald sowie Flemmingstr. mit 55 Omnibusbahnhof – Krankenhaus Flemmingstrasse
  • 12.09. Ankunft erste Regio-Variobahn im Betriebshof Adelsberg
  • November: Einführung Vordereinstieg nach 20:00 Uhr
  • 15.12. Verlängerung TRAM 4 bis Goetheplatz – hier Schienenersatzverkehr in Richtung Omnibusbahnhof (ZOB) über die Zentralhaltestelle
  • 17.12. Einsatz erste mobile Kundenbetreuer im Mobilitätszentrum
  • 20.12. Erste Website CVAG.de
 
 
 
 

2002

Einführung des VMS-Tarifs

2002 Fahrkarten beim Fahrer
Am 1. Januar 2002 wird der Euro als Zahlungsmittel und der VMS-Tarif eingeführt. Von einem Tag auf den anderen muss die vorhandene Automatentechnik für eine neue Währung und einen völlig neuen Beförderungstarif funktionstüchtig gemacht werden.

Bereits Anfang September 2001 wird eine Arbeitsgruppe zu den Themen Währungsumstellung und Einführung des Verbundtarifs bei der CVAG ins Leben gerufen. Es sollen regelmäßige Abstimmungen und Verständigungen innerhalb der an der Umsetzung beteiligten Bereiche mit der Zusammenfassung aller zur Realisierung notwendigen Aktivitäten stattfinden. Ziel ist es, einen eventuellen Personalmehrbedarf in Spitzenzeiten frühzeitig zu erkennen.

Besonders die Bereiche Vertrieb und Werkstatt Straßenbahn erfahren eine hohe Konzentration ihrer Tätigkeiten und Personale. Schwerpunkt sind hier die Umrüstungen aller mobilen und stationären Fahrausweisautomaten sowie die Umrüstung aller Entwerter. Die bisherigen stationären Ascom-Fahrausweisautomaten werden zum Teil an neuen Standorten aufgestellt, neue Fundamente und Elektro-Anschlüsse müssen hergestellt werden. Die Tarifumstellung, somit eine Softwareänderung, erfolgt jeweils vor Ort an den Automaten. In der letzten Dezemberwoche 2001 werden sämtliche mobile Fahrausweisautomaten in der Straßenbahnwerkstatt auf das neue Tarifsystem umgerüstet. Weiterhin werden neue stationäre Touch-Screen-Automaten des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) schrittweise in den Betrieb gesetzt.

Eine weitere Hürde liegt in der Entnahme aller DM-Bestände aus den Automaten und die Bestückung der betriebsbereiten neuen Fahrausweisautomaten sowie des Mobilitätszentrums mit ausreichend Euro-Wechselgeld am 1. Januar 2002.


Fahrausweise beim Fahrer erhältlich

Ab 1. März dieses Jahres sind nun bei Straßenbahn- und BusfahrerInnen Fahrausweise zu erwerben. Der Stunden-Einzelfahrschein für eine Zone zu 1,40 Euro steht direkt vor Ort zum Verkauf. Dieser Schritt ist Bestandteil neuer Vertriebswege, mit der das Unternehmen den Fahrausweiserwerb verbessern will und somit weiter auf die Kunden zugeht. In Kürze sollen die mobilen Fahrausweisautomaten auch für Bargeldzahlungen umgerüstet werden, beginnend bei der Straßenbahn.

Der bargeldlose Fahrausweisverkauf mittels aufgeladenem Geldkarten-Chip war von den Fahrgästen in der Vergangenheit nie in dem erhofften Maße angenommen worden. Immer wieder wurde dieses Zugangshemmnis von Gelegenheitsfahrern und Touristen kritisiert. Der Kunde kann von nun an seinen Fahrausweis über den ganzen Tag beim Fahrer erwerben. Dennoch soll es die Ausnahme bleiben und es wird sich weiterhin auf den Vorverkauf orientiert. Haltestellenaufenthalte und die damit verbundenen Reisezeiten sollen sich durch den verbesserten Service für den Kunden nicht verlängern.


Bereits seit dem 17. Dezember 2001 werden erstmals mobile Kundenbetreuer im Mobilitätszentrum eingesetzt, um dort den Fahrausweisverkauf, Antragsbearbeitungen, Kundeninformationen etc. zu unterstützen.
 
 

Weitere wichtige Termine 2002:

  • 01.01. Ablösung D-Mark durch Euro
  • 01.01. Einführung Verbundtarif – Verkehrsverbund Mittelsachsen wird wirksam
  • 01.03. Verkauf Fahrausweise bei Straßenbahn- und OmnibusfahrerInnen möglich
  • 01.04. Inbetriebnahme „Studentenlinie“ STADTBUS 42 Omnibusbahnhof – Zentralhaltestelle – TU/Gornauer Str.
  • 12.04. Bestellung Karl Gerhard Degreif als Kaufmännischer Vorstand mit Gert Gottschalk, Technischer Vorstand
  • 31.07. Letzte Linienfahrt Tatra-Straßenbahn T3D nach 33 Jahren
  • 12.08. Jahrhunderthochwasser – Unterstützung von Betroffenen
  • 30.09. Reduzierung Nachtverkehr auf Nächte vor arbeitsfreien Tagen
  • 14.10. Einstellung STADTBUS25 Röhrsdorf, Haardt-Chemnitz-Center und STADTBUS27 Wittgensdorf-Glösa wegen zu geringer Inanspruchnahme
  • 18.11. Variobahn erstmals auf Eisenbahngleisen nach Stollberg
  • 14.12. Offizielle Inbetriebnahme Pilotstrecke Chemnitz - Stollberg
 
 
 
 

2003

Fahrgastinformation – jetzt verbundweit

2003 Splash Team
Gegen Ende des Jahres 2003 stellt die CVAG den Besuchern ihrer Website cvag.de ein neues Angebot zur Verfügung – die neue elektronische Fahrplanauskunft (EFA), die in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) angeboten wird. Nun ist es möglich, sich nach Eingabe von Start und Ziel der Fahrt sowie des gewünschten Fahrtzeitpunktes verschiedene Verbindungen verbundübergreifend mit SOLL - Fahrzeiten anzeigen zu lassen. Damit erhält unser Kunde nun seinen ganz persönlichen Fahrplan für seine Verbindung und nicht mehr nur einen Fahrplanausdruck seiner Stammhaltestelle. Neben Bussen und Straßenbahnen der CVAG und anderer Nahverkehrsunternehmen werden auch Regionalbusse und Züge berücksichtigt. Nicht nur die Nutzer des Internet-Angebotes profitieren von dem neuen System. Die Mitarbeiter im Mobilitätszentrum können ebenfalls darauf zurückgreifen, sodass die aufwändige Suche im Fahrplanbuch entfällt und auf diesem Weg schneller eine Auskunft gegeben werden kann.

Durch die verkehrsmittelübergreifende Verbindungsauskunft wird der öffentliche Personenverkehr wieder ein Stück attraktiver. Gerade für Neukunden, die diese Auskunft spontan nutzen und sich nicht erst umständlich mit Fahrplänen und Kursbüchern beschäftigen wollen, bietet diese Art der Fahrplanauskunft einen optimalen Service.


Gleisbaumaßnahmen für die Straßenbahnlinie 4 fortgeführt

Das größte Bauvorhaben in diesem Jahr ist die Weiterführung der Baumaßnahmen der Straßenbahnlinie 4 von Hutholz in die Innenstadt entlang der Stollberger Straße. Neben der Anbindung der Straßenbahntrasse in die Zwickauer Straße im Bereich Falkeplatz werden auch die Gleisbauarbeiten zwischen Goethe- und Falkeplatz vorangetrieben.


Dynamisierung der Fahrgastinformationen beginnt

Im ersten Quartal findet der erste Testlauf für die Dynamisierung der Fahrgastinformation statt. Nunmehr informieren die Leuchtdioden-Anzeigen minutengenau über die voraussichtliche Ankunft der Fahrzeuge an der Zentralhaltestelle.

 
 

Weitere wichtige Termine 2003:

  • 01.03. Schließung Einsatzleitung Betriebshof Altchemnitz und neue Organisationsstruktur mit Ausgliederung kaufmännischer Bereiche
  • 28.06. Erstes Kappler Straßenbahnfest bis 29.06.
  • 01.08. Inbetriebnahme neue Haltestellenanlage für Bus- und Stadtbahnen am Hauptbahnhof, südlich des Empfangsgebäudes
  • September: Beschluss Aufsichtsrat: Anpassung Verkehrsangebot an Beförderungsbedarf zum Fahrplanwechsel am 14.12. Leistungsreduzierung um elf Prozent
  • Dezember: Einführung neue elektronische Fahrplanauskunft (EFA)
  • 14.12. Ausdehnung Rendezvousbetrieb am Abend und ganztägig an Sonn- und Feiertagen sowie Dehnung der Wagenfolge außerhalb der Hauptverkehrszeit
 
 
 
 

2004

Durchstarten mit der Busschule

2004 1. Busschule
Das Jahr 2004 gibt den Startschuss für die Busschule. Mit dem Slogan „Lerne sicher Bus zu fahren“ beginnt das verkehrspädagogische Projekt der CVAG für Vorschulkinder und Grundschüler.

Mehr als 22.000 Mädchen und Jungen rollen täglich in Chemnitz mit Bussen und Bahnen zur Schule oder sind in ihrer Freizeit damit unterwegs. Heute müssen sie – morgen wollen sie? Bus- und Bahnfahren soll Freude machen. Das ist unser Ziel. Unsere Jugendlichen sollen auch dann noch auf Bus und Bahn „abfahren“, wenn der Führerschein frisch in der Tasche steckt und Moped, Motorrad oder gar das erste Auto bereitstehen. Öffentliche Verkehrsmittel sind für Kinder die sicherste Form, mobil zu sein. Allerdings sind die Kinder im Umgang mit Bus und Bahn nicht immer vertraut. Mit unserem Angebot Busschule wollen wir deshalb die Kinder besser darauf vorbereiten.

Die Busschule für Grundschüler baut auf der Verkehrserziehung des Lehrplans für sächsische Grundschulen zum Thema Verkehrssicherheit auf und untergliedert sich in einen theoretischen und in einen praktischen Teil. Das zuerst Gelernte wird im Anschluss praxisnah gezeigt. Die Vorschüler lernen in einem praktischen Training alles Wichtige zum Fahren mit Bus und Bahn unter Berücksichtigung eines sicheren Umgangs. Kombiniert wird das Programm mit einem Rundgang durch den Straßenbahnbetriebshof, bei dem das offensichtlich Alltägliche des öffentlichen Nahverkehrs in Aktion gezeigt wird.

Die CVAG startet das Projekt Busschule am 22. September 2004 im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche mit 100 Kindern der Klassen 1 bis 4 der Rudolf-Grundschule Chemnitz. Die Busschule der CVAG hat sich als fester Bestandteil im Unterrichtsprogramm der Chemnitzer Grundschulen und Vorschulen etabliert.

Mittlerweile nutzen jährlich über 2.000 Kinder das Angebot. Der Schwerpunkt der Zielgruppe hat sich von den Grundschülern zu den Vorschülern verlagert. Diese Kindereinrichtungen nehmen das Angebot in zunehmendem Maße in Anspruch. Uns liegt die rechtzeitige Verkehrserziehung der Jüngsten am Herzen, denn viele Kinder sind bis zum Schulanfang noch nie alleine Bus gefahren.

Mit einer gezielten und speziellen Ansprache der Kinder wollen wir von den Vorteilen von Bus und Bahn überzeugen, gleichzeitig aber auch das Wissen zum richtigen Umgang damit vermitteln. Langfristig soll die Busschule zur Kundenbindung beitragen.


Unsere Kunden stehen im Vordergrund

Sieben Jahre SPLASH – Sieben Jahre ein voller Erfolg

Bereits das siebte Jahr in Folge unterstützt die CVAG SPLASH, das größte Hip-Hop- und Reggae-Event Europas. Fünf Tage pendeln Shuttlebusse bedarfsgerecht zwischen Hauptbahnhof und Stausee Oberrabenstein und legen dabei über 1.800 Fahrkilometer zurück. Die Gäste erreichen so auf kurzem Wege das Festivalgelände. Positive Bilanz: zufriedene Kunden und kaum Vandalismusschäden.


WerkstattTicket erschließt neues Kundenpotenzial

Gemeinsam mit drei Autohäusern startet die CVAG ein Pilotprojekt zur Neukundengewinnung. Das WerkstattTicket bieten die CVAG und verschiedene Chemnitzer Autohäuser gemeinsam an. Werkstattkunden können das Ticket unentgeltlich bei Abgabe des Fahrzeuges zu Werkstattleistungen für den Weg zur Arbeit beziehungsweise nach Hause und zurück zur Abholung des Fahrzeuges aus der Werkstatt nutzen.


Infrastruktur


Mit der Straßenbahnlinie 4 geht es ab diesem Jahr bis in die City. Nach mehr als zehn Jahren Bauzeit findet eines der wichtigsten Projekte des Verkehrskonzeptes der Stadt Chemnitz seinen Abschluss. Die Linie 4 nimmt am 20. März den durchgehenden Fahrbetrieb zwischen Hutholz und Stadtzentrum auf und bringt die Fahrgäste schnell und bequem in die City. Für diese Strecke bestand 1993 ursprünglich die Überlegung, vor Ort eine Busspur einzurichten.

Eine weitere Neuerung ist die Erschließung des Lutherviertels. Zum Fahrplanwechsel im Dezember verbessert sich die Verkehrserschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln in dem mit ca. 4.500 Einwohnern zentrumsnah gelegenen Stadtteil. Erstmals verbindet ein Bus, die neue Linie 57, diesen Stadtteil auf kurzem Wege mit der Innenstadt und von dort weiter bis zum Einkaufs-Center Sachsen-Allee.

 
 

Weitere wichtige Termine 2004:

  • 27.01. Verabschiedung langjähriger Vorstand Gert Gottschalk
  • Januar: Einführung „Werkstatt-Ticket“
  • 20.03. Eröffnung durchgehende Verbindung TRAM4 Hutholz – Stadtzentrum
  • 01.04. Amtsantritt Technischer Vorstand Andreas Rasemann
  • Mai: Einführung „Hotel-Ticket“
  • 01.06. Gründung VMS GmbH als Betriebsführungsgesellschaft des ZVMS
  • 30.07. Busshuttle Splash Festival
  • 22.09. Start Busschule
  • 12.12. Eröffnung Citybahnstrecke von Chemnitz nach Hainichen und Verlängerung TRAM4 Hutholz – Hauptbahnhof und STADTBUS57 Sachsen-Allee – Lutherviertel
 
 
 
 

2005

Betrauungsvereinbarung stellt Weichen

2005 Gleisbau Str. der Nationen
Am 20. April 2005 stimmt der Stadtrat einer Betrauungsvereinbarung zu, die zunächst bis 2010 gelten soll. Die CVAG wird damit beauftragt, die Nahverkehrsleistungen in unserer Stadt zu erbringen, die im Nahverkehrsplan festgeschrieben sind. Diese Vereinbarung ist notwendig, um die Anforderungen aus dem EuGH-Urteil vom 24. Juli 2003 umzusetzen. Weitere Restrukturierungsmaßnahmen, wie

die Absenkung der wöchentlichen Regelarbeitszeit auf 38 Stunden ohne Lohnausgleich,


die Zahlung eines Restrukturierungsbeitrages durch jeden Mitarbeiter und weitere Vergütungsverminderungen,
das Wirksamwerden des Spartentarifvertrages TV-N Sachsen per 1. Juni

machen den Abschluss dieser Vereinbarung möglich. Der noch bestehende Personalüberhang wird weiter über das Vorruhestandsmodell abgebaut, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.


Mobiler Kundenservice in Bus und Bahn eingeführt

Seit Anfang Mai sind in unseren Bussen und Bahnen sowie an wichtigen Umsteigepunkten mobile Kundenbetreuer unterwegs. Von Montag bis Freitag sind sie direkte Ansprechpartner für unsere Fahrgäste, erteilen Auskünfte zu Verkehrsverbindungen, Fahrzeiten und Fahrpreisen, informieren bei Störungen oder Änderungen im Liniennetz und helfen beim Ein- und Aussteigen.

Aufgrund der positiven Resonanz wird das Projekt als mehrjährige Arbeitsbeschäftigungsmaßnahme (ABM) fortgesetzt. Ende des Jahres sind bereits acht neue Kundenbegleiter unterwegs.


Neuer Netzplan veröffentlicht

In diesem Jahr wird der Liniennetzplan der CVAG grundlegend überarbeitet. Unter Einbezug der Chemnitzer Bevölkerung entstand ein Mobilitätsplan für unsere Stadt, der einerseits durch seinen hohen Informationsgehalt aber auch durch eine klare grafische Gestaltung und Mehrsprachigkeit überzeugt. Alle Vorteile des Umweltverbundes in unserer Stadtregion sind auf ihm dargestellt. Der Mobilitätsplan ist an Haltestellenvitrinen einsehbar und es gibt ihn auch im „Westentaschenformat“ für unterwegs.


Verbesserte grafische Darstellungen


Der neue Netzplan charakterisiert sich über eine übersichtliche Farbenstrukturierung. Neben den CVAG-Hauptlinien in rot, grün, blau, gelb und dunkelgrauen Linien, die zwischen den Hauptlinien verkehren, sind Eisenbahnlinien in schwarz und Regiobuslinien in hellgrau neu vorhanden. So wird auf die gesamten Vorteile des Verkehrsverbundes in unserer Stadtregion hingewiesen. Eine weitere Neuerung ist der Linientakt, der im Netzplan integriert ist. Die dargestellte Linienstärke spiegelt die Fahrtenhäufigkeit wider. Je stärker ein Linienverlauf abgebildet ist, desto mehr Fahrten werden über den Tag angeboten.


Erweiterte Haltestellen- und Zusatzinformationen


Im aktuellen Netzplan ist die Art der Haltestelle (bspw. End-, Richtungs-, Tarifgrenz-, Umstiegshaltestelle) ablesbar. Zusätzliche Informationen zum Haltestellenumfeld, wie Angaben zu Ticketautomaten, Mietwagenstationen, Pkw- und Radabstell- sowie Taxistandplätzen vereinfachen unseren Fahrgästen die Planung mit Bus und Bahn. Für mobilitätseingeschränkte Personen sind Angaben zur Barrierefreiheit vorhanden. Umfangreiche Zusatzsymbole bieten dem Fahrgast Hilfsinformationen, um Fahrten schneller und einfacher zu gestalten. Abbildungen über die räumliche Lage von Informations- (CVAG-Kundencenter), Verkehrs- (Fern- und Regionalbahnhöfe, Busbahnhof, Flughäfen), Versorgungs- (Städtische Kliniken und große Einkaufszentren) und Freizeiteinrichtungen (Messe, Sportstadien und Naherholungsgebiete) in der Stadtregion Chemnitz ermöglichen dies.

 
 

Weitere wichtige Termine 2005:

  • 20.04. Bestätigung Betrauungsvereinbarung vom Stadtrat
  • Beginn Installation elektronischer Fahrerkassen und Abbau bisheriger Verkaufsautomaten in Bussen – nun Verkauf verbundübergreifender Tickets im Bus
  • Mai: Einführung mobile Kundenbetreuung
  • August: Beginn Gleissanierung in der Straße der Nationen für das Chemnitzer Modell
  • 15.10. Erstmals Tag der offenen Baustelle auf der Straße der Nationen
  • Dezember: Einführung neuer Liniennetzplan
 
 
 
 

2006

Großer Halloweenspaß für kleine Geister

2006 1. Gute Geister Party
Erstmals am 22. Oktober 2006 haben die zwei guten Geister, die Chemnitzer Verkehrs-AG und die damaligen Stadtwerke Chemnitz AG, später eins energie in sachsen, zur Gute-Geister-Party in den Straßenbahnbetriebshof Adelsberg eingeladen.

Das Anliegen besteht darin, sich der Bevölkerung mit einer gemeinsamen Veranstaltung präsent zu zeigen. Die beiden Dienstleistungsunternehmen, die Chemnitzer Verkehrs-AG als der maßgebliche Nahverkehrsdienstleister in der Stadt Chemnitz und die eins energie in sachsen als der führende Energiedienstleister im Direktionsbezirk Chemnitz, gehen über ihr ureigenstes Leistungsangebot hinaus und wollen so in Kontakt mit den Chemnitzern kommen.

Seitdem hat sich der Halloweenspaß bei den Chemnitzer Kindern (und ihren Eltern sowie Großeltern) fest etabliert und findet jährlich in den Herbstferien statt.

Der Straßenbahnbetriebshof verwandelt sich zur Feier in ein herbstlich buntes Festgelände. Auf die Besucher wartet ein vielseitiges Programm mit vielen Überraschungen. Ob Hexentanz, Bastelstraße, Kinderschminken, Kostümprämierung, Fahrten durch die Waschanlage oder einmal Straßenbahn selber fahren – für Unterhaltung und Spaß ist gesorgt. Den Abschluss bilden alljährlich die Prämierung der schönsten Halloween-Kostüme und ein Lampionumzug mit dem Jugendblasorchester Chemnitz durch das angrenzende Wohngebiet Hans Beimler. Der Eintritt ist für jeden Besucher frei. Die Gute-Geister-Party hat sich so seit 2006 zu einer Veranstaltung mit Tradition in Chemnitz entwickelt.



Betriebshöfe zentral steuern

Im Dezember dieses Jahres wird ein neues ÖPNV-Managementsystem in Betrieb genommen. Dieses besteht aus einer Weichensteuerung für die Betriebshöfe Adelsberg und Altchemnitz und einem neuen Betriebshof-Management-System Bahn/Bus für den Betriebshof Werner-Seelenbinder-Straße. Die Einsatzleitung Straßenbahn in Adelsberg wird geschlossen und in die Einsatzleitung Bus im Busbetriebshof integriert, was die Effektivität der Einsatzleitungsarbeit wesentlich erhöht.



Liniennetzumstellung in Planung – zentrale Aufgabe der Gesamtbelegschaft

Die grundlegende Überarbeitung unseres Verkehrsangebotes und deren Umsetzung sind erforderlich geworden, um den wachsenden Anforderungen des Verkehrsmarktes und Fragen der Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz gerecht zu werden. Somit wird der Bestand unseres Unternehmens langfristig gesichert. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Chemnitz wurde in den letzten Monaten ein Netzkonzept entwickelt, welches das Verkehrsangebot vor allem auf den Linien verbessern soll, die das größte Potenzial zur Steigerung der Fahrgastzahlen haben. Auf wenig nachgefragten Linien muss jedoch ein Grundangebot bestehen bleiben. Mit einer im Februar 2006 begonnenen Kommunikationskampagne wird die breite Öffentlichkeit über die Pläne informiert. Die Bevölkerung ist zur Meinungsäußerung aufgerufen. Etwa 3.500 Bürgerhinweise werden ausgewertet und fließen in die Feinplanung ein.

Bis zur geplanten Einführung im Frühjahr 2008 müssen alle Vorarbeiten bis zur Umstellung, von den baulichen Maßnahmen, der Fahrplanerstellung bis hin zur Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, geleistet werden. Neben den vier intern tätigen Arbeitsgruppen Infrastrukturanpassung, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Vermarktung/Kommunikation sowie die betriebliche Umsetzung sind alle Mitarbeiter aufgerufen, ihren Beitrag für den Erfolg des Neuen Netzes zu erbringen. 


„Hier kommt Chemnitz auf die Schiene“

Unter diesem Motto hat die CVAG das besondere Angebot der 7. Chemnitzer Museumsnacht am 20. Mai 2006 parat. Türe und Tore des Betriebshofes Adelsberg öffnen sich in dieser Nacht und bieten Technik zum Anfassen. Mehr als 2.000 Besucher schauen hinter die Kulissen unseres Verkehrsunternehmens und gewinnen interessante Einblicke über die Instandhaltung und Wartung unserer Fahrzeuge. Ein Haltestellen-Parcours mit zehn Stationen lädt die Gäste auf die sogenannte Entdeckerschiene ein. Touren durch die Waschanlage, eine Wissenskarawane, eine Straßenbahnmodellausstellung, Fahrzeugparaden, Werkstattbesichtigungen und Straßenbahn zum selber fahren runden das Programm ab. Alle beteiligten Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Besucher bleibende positive Eindrücke erhalten.
Die CVAG begleitet die Chemnitzer Museumsnacht von Beginn an. Seit dem Jahr 2000 bringen unsere Busse und Bahnen die Besucher mit dem MuseumsnachtTicket zu allen beteiligten Museen und Einrichtungen.









 
 

Weitere wichtige Termine 2006:

  • 17.01. Auftaktberatung zur Einführung des neuen Liniennetzes
  • 17.03. Gesundheitstag in Adelsberg
  • 20.05. Siebte Museumsnacht – CVAG gestaltet das „Besondere Angebot“ im Straßenbahnbetriebshof Adelsberg
  • 20.06. Erstes Fahrsicherheitstraining unserer Fahrer auf dem Sachsenring
  • 10.07. Einweihung Doppelhaltestellen Roter Turm und Theaterplatz
  • 22.10. Erste Gute-Geister-Party
  • 01.11. Erhöhung der Fahrpreise im gesamten Verbundraum um durchschnittlich 6,9 Prozent
  • Dezember: Beginn Test der Videoüberwachung in den Fahrzeugen
  • 05.12. Fertigstellung zweigleisiger Ausbau Carolastraße – Neuordnung von Bus- und Bahnverkehr am Hbf
  • 18.12. Verlegung Einsatzleitung Straßenbahn von Adelsberg in die Werner-Seelenbinder- Straße
 
 
 
 

2007

Mehr Sicherheit in Fahrzeugen

2007 Ausrüstung d. Fahrzeuge mit Kameras
Busse und Straßenbahnen videoüberwacht

Angesichts des sich nicht verringernden Vandalismus in und an den Bussen und Straßenbahnen, des sinkenden Sicherheitsgefühles der Fahrgäste und der teilweise konkreten Bedrohungen von Beschäftigten der CVAG wird über die Dauer eines halben Jahres, von Dezember 2006 bis Juni 2007, ein Probebetrieb zur Videoüberwachung in den Fahrzeugen durchgeführt. Innerhalb dieser Testphase werden ein Gelenkomnibus und eine Variobahn mit einer Videoüberwachungsanlage ausgestattet.

Nach dem halbjährigen erfolgreichen Test der mit Videokameras ausgestatteten Fahrzeuge, werden künftig alle neu zu beschaffenden Fahrzeuge mit Videokameras ausgestattet. Darüber hinaus sollen alle Gelenkomnibusse, die nicht älter sind als Baujahr 2004, und alle Variobahnen bei der jeweils nächsten Hauptuntersuchung nachgerüstet werden.

Bis zu diesem Zeitpunkt investierte die CVAG jährlich im Durchschnitt 100 Tausend Euro in die Beseitigung und Ausbesserung mutwillig herbeigeführter Vandalismusschäden. Anhand von Videobildern müssen Verursacher von Vandalismus, Bedrängung und Bedrohung nun damit rechnen, während einer Straftat ständig beobachtet zu werden. Dadurch steigt der Abschreckungseffekt. Der Schutz der Fahrgäste und MitarbeiterInnen erhöht sich und die Schäden durch Vandalismus und Bedrohung sinken nachweislich um bis zu 75 Prozent.


Großkontrollen führen zu mehr Präsenz und Sicherheit

Bereits seit 1997 führen die CVAG und die Polizei gemeinsam konzentrierte Großkontrollen in unseren Verkehrsmitteln durch. Anliegen ist, mehr Präsenz und damit mehr Sicherheit in den Bussen und Straßenbahnen zu erreichen. Damit kommt die CVAG auch den berechtigten Forderungen ihrer zahlenden Fahrgäste nach mehr Kontrolltätigkeit nach und appelliert nachhaltig an die allgemeine Zahlungsmoral.



Verkehrsleitstelle steuert jetzt zentral

Mit der Verlagerung der Verkehrsleitstelle in die Werner-Seelenbinder-Straße am 13. Februar 2007 ist die schrittweise Reduzierung der Verkehrslenkungsstellen von ehemals vier auf einen zentralen Standort vollzogen. Die Einsatzleitungen von Bus und Bahn haben nun hier ihre Disponentenarbeitsplätze. Mithilfe des in Betrieb genommenen einheitlichen Betriebshofmanagementsystems (BMS) werden alle Dispositionsaufgaben, sowohl die innerbetriebliche Betriebsüberwachung und -lenkung als auch die kundenorientierten Dienste, wie Anschlusssicherung und Fahrgastinformation, zentral von hier übernommen. Für die Mitarbeiter des neuen Verkehrsmanagements bedeutet die Zentralisierung der Verkehrs- und Betriebslenkung eine völlig neue Situation und zugleich eine große Herausforderung. Die Mitarbeiter sind nun nicht mehr räumlich voneinander getrennt, sondern können sich quasi mit Blickkontakt verständigen. Unzählige Telefonate und andere Kommunikationswege werden nunmehr eingespart. Hinzu kommt eine Aufwertung der einzelnen Tätigkeiten in Form von mehr Eigenverantwortlichkeit bei einzelnen Entscheidungen. Weiterhin erlaubt das BMS eine bessere Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern in den Werkstätten, welche Fahrzeugdaten, wie Termine für Wartung, Reinigung und Kontrolldurchsichten, in das zentrale System einpflegen und so die Planung der Disponenten erleichtern.

In den kommenden Jahren wird die Verkehrsleitstelle weiter modernisiert; nächster Schritt wird die Umstellung des analogen Betriebsfunksystems auf digitalen Funkbetrieb sein.


Signale zur Liniennetzumstellung stehen auf grün

Unter dem Slogan „Guten Takt, Chemnitz!“ erfolgen 2007 umfangreiche Mitarbeiterschulungen zu geplanten neuen Routenführungen, Haltestellen, Umsteigebeziehungen, aber auch zu Hintergründen des Warum und Weshalb der Netzüberplanung. Unser Fahrpersonal, unsere Servicemitarbeiter und Aufsichtspersonale zeigen sich bereits ab 1. November 2007 in einem neuen frischen Outfit. Mit der neuen Dienstkleidung zeigen unsere Mitarbeiter, wie gut sie aufgestellt sind und dem Neuen Netz offen und positiv gegenüberstehen.





 
 

Weitere wichtige Termine 2007:

  • 13.02. Neue Verkehrsleitstelle auf der Werner-Seelenbinder-Straße – nun auch mit Einsatzleitung von Bus und Straßenbahn
  • 20.04. Projekt „Mobilitätstraining für Blinde“
  • April: Startschuss Pilotprojekt „HandyTicket“
  • 23.06. Beginn Gleissanierung
  • entlang der TRAM2 Bernsdorf – Hbf
  • 16.09. Ausrichtung Familienfest mit dem Verkehrsbund Mittelsachsen – Ausgangspunkt ist der Entdeckertag Sachsen
  • 01.11. Einführung neuer Dienstkleidung
  • 19.12. Ersteinspeisung ins Stromnetz der eigenen Solarzellen
 
 
 
 

2008

Guten Takt, Chemnitz!

2008 Infomaterial NEUES Netz
Anfang des Jahres laufen die letzten Vorbereitungen zu einer der umfassendsten Liniennetzumstellung in der Geschichte des Chemnitzer Nahverkehrs. Verstärkt nutzen die Chemnitzer unsere mobilen Informationsstandorte in den großen Einkaufszentren, um sich über die neuen Linienführungen zu informieren. Insgesamt werden etwa 140.000 neue Liniennetzpläne und etwa 34.000 Broschüren verteilt. Das Mobilitätszentrum hält ab Mitte März etwa 25.000 Änderungsfahrpläne und 184.000 Linienflyer mit Fahrplänen, neuen Verkehrsführungen und Umsteigebeziehungen für unsere Kunden bereit. In den Fahrzeugen informieren Ansagen und Anzeigen auf die Netzumstellung am 30. März. Eine große logistische Herausforderung ist die Umbeschilderung unserer etwa 1.000 Haltestellen sowie die Neuausstattung der Fahrplanvitrinen. Dank der Mitarbeiter aus allen Bereichen konnte diese Aufgabe gut gemeistert werden.

Sonntag, 30. März 2008, 04:43 Uhr: Das erste Rendezvous wird frei gegeben – nun sind unsere Busse und Bahnen im Neuen Netz unterwegs. Über 20 Kundenbetreuer in ihren Neonwesten sind in den kommenden Tagen und Wochen von vielen Fahrgästen umringt und geben Auskunft. Die Netzumstellung und ihre Umsetzung wird ein Erfolg und beweist in den nächsten Wochen ihre Alltagstauglichkeit. Kurzfristig wird in den nächsten Wochen auf Kundenhinweise reagiert. Ab 14. April werden weitere ALiTa-Leistungen angeboten und zum 2. Juni erfolgen Anpassungen von Fahrzeitprofilen. Anschließend erfolgen weitere kleine Änderungen im neuen Fahrplan zu Schulbeginn im August.


Was ist neu seit dieser Liniennetzumstellung?
  • nahezu alle Buslinien erhalten neue Liniennummern – diese geben nun den Takt an, erkennbar an der zweiten Ziffer (Beispiel: Linie 31 = 10-Minuten-Takt)
  • leicht merkbare Zehner-Taktschritte
  • durchgehender 10-Minuten-Takt auf allen Hauptlinien in der Hauptverkehrszeit (6:00 Uhr - 18:00 Uhr)
  • erweitertes Fahrtenangebot im Abendverkehr auch in die Stadtrandgebiete
  • täglich von 00:10 Uhr bis 04:10 Uhr verkehren acht Nachtbuslinien

Schulpartnerschaft besiegelt

Am 30. September 2008 beginnt eine Partnerschaft zwischen der Chemnitzer Verkehrs-AG und der Friedrich-Adolf-Wilhelm-Diesterweg-Mittelschule ( heute Oberschule). Die CVAG will sich verstärkt um die Förderung junger Menschen kümmern und mit dieser Partnerschaft einen qualifizierten Berufsnachwuchs sichern. Durch gemeinsame Aktionen und Projekttage soll das Interesse der Schüler an einem möglichen Ausbildungsplatz geweckt werden. Im August 2008 organisiert das Projektteam Nachwuchsförderung einen Praxis-Schnuppertag für das Lehrerkollegium, um die CVAG umfassend vorzustellen. Seit 2009 werden jährlich bei einem gemeinsamen Volleyballturnier die sportlichsten Teams der beiden Partner ermittelt. Weiterhin unterstützt die CVAG die jährliche Matheolympiade der Schule, beteiligt sich an Tagen der offenen Tür, ehrt Klassenbeste und Schulabgänger der Abschlussjahrgänge und stellt Plätze für Praktika bereit. Die Schüler ihrerseits unterstützen die CVAG auf vielfältigen Veranstaltungen.


 
 

Weitere wichtige Termine 2008:

  • Januar: Acht neue MAN-Viertürer des Typs Lion‘s City mit einem Meter länger als die bisherigen Dreiachser
  • 01.01. Einführung neues Firmenlogo der CVAG
  • 30.03. Wirksamkeit NEUES NETZ ab 4:00 Uhr morgens
  • 05.05. Verkehrserhebung bis 27.06. mit Fahrgastzählungen und Befragung zu zurückgelegten Strecken
  • 02.06. Fahrplankorrekturen zum NEUEN NETZ, die Pünktlichkeit und Umsteigebeziehungen verbessern
  • 01.08. Einführung neues Abonnement-System des VMS
  • 30.09. Unterzeichnung Vereinbarung zur Schulpartnerschaft mit der Diesterweg-Mittelschule
  • 09.12. Beginn Baumaßnahme Südringbrücke
 
 
 
 

2009

Auf Erdgas setzen – der Umwelt zuliebe

2009 Vorstellung Erdgasbusse
 Ende Februar 2009 werden vier Erdgasbusse vom Typ MAN A23 Lion‘s City in den Linienbetrieb aufgenommen. Im darauffolgenden Monat werden zwei der Busse am 18. März auf dem Neumarkt vorgestellt. Dies geschieht im Beisein des Herstellers MAN und dem Gasimporteur Verbundnetz Gas AG (VNG) Leipzig. Im April gehören acht Erdgasbusse zur Fahrzeugflotte der CVAG.

Die neuen Busse charakterisieren sich über vier Ein- und Ausstiegstüren. Bis zu 154 Personen finden Platz. Besonders auf der viel genutzten Studentenlinie 51 sind sie so optimal einsetzbar. Die neuen Lion‘s City gelten als sehr umweltschonend und somit weniger klimabeeinflussend. Ihr Novum ist der CNG-Motor EEV, dessen Abgasstandard die Euro-V-Norm (gültig ab 2010) noch unterschreitet. Der Ausstoß umweltschädlicher Abgase wird weiter minimiert. Der Ruß- und Partikelausstoß liegt unterhalb der Nachweisgrenze. Äußerlich weisen die Erdgasbusse ein auf dem Dach aufgebrachtes Gasspeichersystem auf, wodurch sie sich von den anderen Niederflur-Gelenkbussen unterscheiden.

Die CVAG setzt mit den Bussen ein Zeichen für die Umwelt und ein besseres Stadtklima. Schon die im vergangenen Jahr in Betrieb genommenen dieselbetriebenen MAN-Busse besitzen den EEV-Abgasstandard. Dieser gilt als der gegenwärtig anspruchsvollste europäische Abgasstandard für LKW und Busse. 

Chemnitz – Stadt der Moderne – und wir mittendrin!

Unter diesem Motto einer Plakatserie unterstützt die CVAG die Image-Kampagne der Stadt. Insgesamt 220 Poster an Haltestellen und City-Light-Standorten machen auf das neue Image der Stadt aufmerksam. Wir verbinden die herausragende moderne Architektur von Chemnitz, wie zum Beispiel das Museum Gunzenhauser, das Stadtbad und den Theaterplatz mit unserem modernen Fahrzeugpark.


Freundlichkeit siegt

„Kundenorientierung 2010“ – so hieß der 2008 gestartete Wettbewerb, mit dem die Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt noch mehr auf das Thema Service und Kundenorientierung eingeschworen werden sollten. Über den Zeitraum von ca. einem Jahr besuchen sogenannte Servicecoaches der Firma tradu4you unsere Mitarbeiter, beobachten deren Umgang mit Kunden und geben in einem anschließenden Gespräch Hinweise und Verbesserungsvorschläge. Eingebunden ist dies in einen Wettbewerb, bei dem jeder Mitarbeiter Punkte für sein Team sammeln kann. Insgesamt 14 Teams gehen an den Start. Im Frühjahr 2009 erfolgt die Auswertung und Prämierung der Besten. Den ersten Platz belegen die Mitarbeiter des Mobilitätszentrums und der zweite Platz geht an das Team der Poolfahrer. Den dritten Platz belegen die Mitarbeiter der Werkstatt Bus im Fahrdienst. Auch ohne einen konkreten Wettbewerb ist das Thema Kundenorientierung eines unserer wichtigsten Hauptthemen. In regelmäßigen Mitarbeiterschulungen werden die Mitarbeiter dazu trainiert und weitere Servicecoachings werden folgen. 


Neues Firmenslogo auf Fahrzeugen angebracht

Nachdem unser neues Unternehmenslogo auf Publikationen längst Einzug gehalten hat, werden nun alle Fahrzeuge mit der Wortmarke ausgestattet. Das Entfernen der alten Siebdruck-Beschriftungen erweist sich in diesem Zusammenhang als äußerst aufwändig. Im Bereich unserer Straßenbahnen erfolgt die Anbringung von Logo und Fahrzeugnummern in Eigenregie. Aufgrund der hohen Typenvielfalt und der Anzahl im Busbereich wird eine Fremdfirma beauftragt, um die Fahrzeuge mit den neuen Logos zu versehen. 

Neuer Vorstand bestellt


Am 14. Mai bestellt der Aufsichtsrat der Chemnitzer Verkehrs-AG einstimmig Herrn Jens Meiwald zum neuen Vorstand unseres Unternehmens. In einem öffentlichen Auswahlverfahren setzt sich dieser gegen rund 80 Bewerber durch. Am 1. Juni tritt Jens Meiwald sein Amt an. Es wird somit eine fließende Nachfolge für die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Karl Gerhart Degreif und Andreas Rasemann gewährleistet.




 
 

Weitere wichtige Termine 2009:

  • 18.03. Vorstellung Erdgasbusse auf dem Chemnitzer Neumarkt
  • März: Beginn Fahrerschulungen unter dem Thema Gewaltprävention: Deeskalations- und Selbstbehauptungstraining
  • 14.04. Mobilitätstraining für Rollstuhlfahrer
  • 15.05. Verabschiedung Kaufmännischer Vorstand Karl Gerhard Degreif
  • 31.05. Verabschiedung Technischer Vorstand Andreas Rasemann
  • 01.06. Amtsantritt Vorstand Jens Meiwald
  • 20.06. Erstes Volleyballturnier CVAG gegen die Diesterweg-Mittelschule
  • 11.09. Vorstellung CVAG-Berufe bei „nachtAktiv“
 
 
 
 

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