Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG)

Carl-von-Ossietzky-Straße 186, 09127 Chemnitz
 
Stand / Druckdatum: 21.05.2013

2000 bis 2009 | Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG)

 

 
 
     
 
 
 
 
 
 

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Die Jahre nach der Jahrtausendwende

 
 
Wendeschleife Hutholz Citybahntaufe Neues Netz Gute-Geister-Party im Betriebshof Adelsberg
 
Jahr  Ereignis
2000 Mit der Inbetriebnahme  einer multifunktionalen Inspektions- und Wartungshalle im September wird der Werkstattkomplex auf der Werner-Seelenbinder-Straße vervollständigt.
2001 Der Umbau der  Zentralhaltestelle wird fertig gestellt. Die Fahrgäste können nun 25 komfortable und sichere Abfahrtstände nutzen. Die Fahrgastinformation über die jeweiligen Abfahrtszeiten der 19 Linien erfolgt über moderne LED-Anzeigen.
2002 Am 15.12. wird zum ersten Mal die Pilotstrecke des “Chemnitzer Modells” zwischen Stollberg und Chemnitz Hauptbahnhof befahren. Damit kann nach Jahren der Planung die erste Trasse dieses innovativen Verkehrskonzeptes realisiert werden, bei dem erstmals in Chemnitz eine Verbindung zwischen Straßenbahn- und Eisenbahnnetz geschaffen wurde. Ziel ist es, das Chemnitzer Umland schnell und ohne Umsteigen mit dem Stadtzentrum zu verbinden und den Bürgern damit eine komfortable Alternative zum PKW zu bieten. Das "Chemnitzer Modell" ist deutschlandweit einmalig, da in Chemnitz, im Gegensatz zu anderen Städten, ausschließlich Niederflurfahrzeuge zum Einsatz kommen. Ende des Jahres sind 24 Variobahnen im Einsatz, davon sind 10 sogenannte Zweirichtungsbahnen, d. h. auf beiden Seiten kann ein- und ausgestiegen werden.
2003 Einsatz einer dynamischen Fahrgastinformation auf den Linien 21, 23, 26 und 31

Das im Dezember anstehende Jubiläum "110 Jahre Elektrische Straßenbahn" wird mit verschiedenen Aktionen über das Jahr kommuniziert.
Höhepunkt und Abschluss bildet ein Streckenfest, welches das Jubiläum "Ein Jahr City-Bahn Pilotstrecke Chemnitz - Stollberg" mit dem der elektrischen Straßenbahn verbindet. 
2005 125 Jahre Chemnitzer Straßenbahn
Das Jubiläum, das sich zum 125. Mal jährt, wird im Rahmen des 3. Kappler Straßenbahnfestes im Juni begangen.

Die Liniennetzüberplanung beginnt. Die Liniennetzüberplanung zum NEUEN NETZ beginnt mit umfassenden Verkehrszählungen, um Fahrgastfrequenzen und Kundenbedürfnisse zu ermitteln. Eine Netzspinne in neuer Grafik tritt in Kraft.

Zehn mobile Kundenbetreuer gehen an den Start.
Sie sind in Bussen, Bahnen und an wichtigen Umsteigepunkten präsent, agieren als direkte Ansprechpartner vor Ort. Das Projekt wird auf Grund der guten Resonanz als mehrjährige ABM fortgesetzt.

Mit der Einführung der Fahrerkassen auf allen Bussen kann der Fahrgast jederzeit seinen gewünschten Fahrschein (außer Jahreskarte und ABO) direkt beim Busfahrer kaufen. Das für Chemnitz neue Angebot wird in zunehmendem Maße von den Kunden angenommen.

Von September bis Dezember erfolgt eine umfassende Gleissanierung der Straßenbahntrasse in der Straße der Nationen. Diese Streckenertüchtigung ist Voraussetzung für das Projekt "Chemnitzer Modell" mit der neuen Schnittstelle am Hauptbahnhof.
2006 NEUES NETZ - Chemnitzer planen mit. Mit einer im Februar beginnenden Kommunikationskampagne stellt die CVAG ihr neues Busnetz der Öffentlichkeit vor. Vorteilhaftere Direktverbindungen und kürzere Taktzeiten sollen noch mehr Chemnitzer zum Einsteigen in Busse und Bahnen bewegen. Das NEUE NETZ entsteht im umfassenden Dialog mit den Kunden. Mehr als 3.000 Chemnitzer reichen bis zum Jahresende ihre Vorschläge, Hinweise und auch Kritiken ein.

Chemnitzer Museumsnacht - Hier kommt Chemnitz auf die Schiene. Zur 7. Chemnitzer Museumsnacht hat die CVAG das "Besondere Angebot" parat und öffnet die Tore des Straßenbahnbetriebshofes Adelsberg. Mehr als 1.600 Besucher entdecken auf interessante und unterhaltsame Art den Betriebshof.

Gute-Geister-Party im Straßenbahnbetriebshof. Zwei gute Geister, die Stadtwerke Chemnitz AG (seit 2010 eins energie in sachsen) und die Chemnitzer Verkehrs-Aktiengesellschaft, laden am 22.10. zum ersten Halloween-Ferienspaß ins Straßenbahnbetriebshof nach Adelsberg ein. Der große Andrang mit nahezu 4.000 Besuchern lässt die "Gute-Geister-Party" zu einer guten Tradition in Chemnitz werden.

Einfahrt in den Chemnitzer Hauptbahnhof - Projekt Chemnitzer Modell. Mit der Streckensanierung der Straße der Nationen entsteht eine für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wichtige Verbindung zwischen Stadtzentrum und Hauptbahnhof Chemnitz als innerstädtischer Verknüpfungspunkt zwischen Stadtbahn- und Eisenbahnverkehr. Sie ist auch Voraussetzung für die künftige Einfahrt der Bahnen in den Hauptbahnhof und die Verknüpfung mit den Chemnitzer-Modell-Strecken nach Burgstädt und Hainichen. Eine wichtige Voraussetzung ist der zweigleisige Ausbau des Bahnkörpers in der Carolastraße.

Neuer Treffpunkt "Hutholz". 
Pünktlich zum Fahrplanwechsel wird die kombinierte Bus-Bahn-Anlage am Hutholz am 10.12. in Betrieb genommen. Fünf Wartehallen, Fahrscheinautomaten und eine Fahrradabstellanlage erhöhen den Reisekomfort und Park & Ride-Plätze bieten Autofahrern aus dem Umland eine bequeme Alternative zur Fahrt mit der Stadtbahn in die Chemnitzer City.
2007 85 Jahre Busverbindung zur Frauenklinik. Der Busverkehr in Chemnitz wird 85 Jahre alt. Am 1. Februar 1922 nahm die erste städtische Omnibuslinie den Betrieb zur Frauenklinik auf. Während in den 80-er Jahren der Busverkehr in Chemnitz seinen größten Aufschwung erlebte, erhält er nach der Wende Konkurrenz: das Auto. Nur noch 22 % der Chemnitzer nutzen die "Öffentlichen". Mit modernen Niederflurfahrzeugen und einem NEUEN NETZ wollen wir Busfahren wieder interessanter machen.

Tickets per Handy. Seit Ende April dieses Jahres können Bus- und Bahnfahrgäste ihre Fahrkarte mit dem Handy kaufen. Über den Zeitaum von zwei Jahren wird die Akzeptanz des gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und zehn weiteren Verkehrsunternehmen und Verbünden aus ganz Deutschland initiierten Pilotprojektes getestet.

NEUES NETZ - Wir stehen zu unserem Produkt.
Umfangreiche Mitarbeiterschulungen zu den neuen Fahrtrouten, Haltestellen, Umsteigebeziehungen, aber auch zu den Hintergründen des Warum und Weshalb der Liniennetzüberplanung finden statt. Geschult werden nicht nur unsere Fahrer, sondern auch das Service- und Aufsichtspersonal bis hin zu Werkstattmitarbeitern und Verwaltungsangestellten. Denn das NEUE NETZ ist Sache des gesamten Unternehmens CVAG.

Wir bauen für Sie. Mit der Einführung des NEUEN NETZES sind im Vorfeld auch eine Reihe von Baumaßnahmen verbunden. Zur besseren Verkehrsanbindung des Neefeparkes entsteht eine sogenannte Busschleuse. Damit verkürzt sich für die künftigen Linien 42 (Schönau - Hutholz) und 43 (Gablenz - Rabenstein - Center) der Weg. Mögliche Staus auf der Neefestraße werden damit ausgeschlossen. In Borna wird eine Zwischenendstelle an der ehemaligen Buswendeschleife gebaut, damit die Buslinie 21 in verkehrsschwachen Zeiten hier enden kann. Ebenso entsteht damit eine Verknüpfungsstelle zur künftigen Linie 46 in Richtung Wittgensdorf. Darüber hinaus werden neue Haltestellen auf der Inneren Klosterstraße, der Zschopauer Straße/Clara-Zetkin-Straße und am Sachsenring gebaut.

Alles neu im Netz - Der neue Webauftritt. Das NEUE NETZ und die damit verbundenen Änderungen sind Anlass für die Erneuerung des Internetauftritts. Genau sechs Jahre nach dem ersten Onlinegang wird im Dezember ein neuer Webauftritt freigeschaltet. Mit etwas mehr „Frische“ und klaren Strukturen soll noch mehr „Moderne“ gezeigt werden.

Mehr Sicherheit in Bussen und Bahnen – Fahrzeuge künftig videoüberwacht. Seit Dezember 2006 nimmt die CVAG Randalierer in Bussen und Bahnen ins Visier. Nach einem halbjährigen, erfolgreichen Test der mit Videokameras ausgestatteten Fahrzeuge – Variobahn Nr. 603 und Citaro-Omnibus Nr. 257 – werden künftig alle neu zu beschaffenden Fahrzeuge mit Videokameras ausgestattet. Darüber hinaus sollen alle Gelenkomnibusse, die nicht älter sind als Baujahr 2004, und alle Variobahnen bei der jeweils nächsten Hauptuntersuchung nachgerüstet werden.
2008 Acht neue 4-Türer für schnellen Fahrgastwechsel. Mit acht MAN-Gelenkomnibussen des Typs Lion City wird die 2004 begonnene Ersatzbeschaffung zur Senkung der Instandhaltungskosten fortgesetzt. Es sind in Chemnitz die ersten Gelenkbusse mit vier Türen. Darüber hinaus erfüllen sie schon heute die erst ab Oktober 2009 gültigen Abgasvorschriften. Alle Lion‘s City sind klimatisiert und mit jeweils vier Videokameras ausgerüstet. 

Chemnitz im neuen Takt. Am 30.03. wird das NEUE NETZ wirksam. Von Mitte Januar bis Mitte April werden die Chemnitzer über die umfangreichen Veränderungen informiert. An mehr als 50 Einsatztagen werden etwa 20.000 Bürger kontaktiert. Zudem bedeutet die Umschilderung der Haltestellen sowie die Neuausstattung der Fahrplanvitrinen mit Fahrplan, Liniennetzplan und Tarifübersicht eine große logistische Herausforderung. 60 neue Haltestellenstandorte werden eingerichtet.

Corporate Design aufgefrischt. Die Einführung des NEUEN NETZES wird zum Anlass genommen, das etwas in die Jahre gekommene und nicht durchgängig angewandte Corporate Design des Unternehmens zu überarbeiten. Zunächst wird das Corporate Design in den Basiselementen Firmenlogo, Hausschrift und Unternehmensfarben neu definiert. Schrittweise wird es in allen Anwendungsbereichen umgesetzt. Zu Ende des Jahres sind die ersten Fahrzeuge mit der neuen Wortmarke ausgestattet.

Schulpartnerschaft besiegelt.
Die Chemnitzer Verkehrs-Aktiengesellschaft und die Friedrich-Adolph-Wilhelm-Diesterweg-Mittelschule vereinbaren „eine Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil“. Angesichts der demografischen Entwicklung will die CVAG sich verstärkt auf die Förderung junger Menschen konzentrieren und mit dieser Schulpartnerschaft langfristig einen qualifizierten Berufsnachwuchs sichern.
 
2009 Neue Erdgasbusse – der Umwelt zuliebe. Die CVAG beschafft sechs erdgasbetriebene Gelenkomnibusse und erweitert die Erdgasflotte damit auf acht Fahrzeuge. Die Busse besitzen den EEV-Abgasstandard, mit der die Euro-V-Norm, gültig ab 2010, noch unterschritten wird. 

Busschule jetzt auch für Vorschulkinder und Senioren. Erstmals wird die Busschule auch für Vorschulkinder angeboten. Die rechtzeitige Verkehrserziehung unserer Jüngsten liegt uns am Herzen. Die künftigen Erstklässler lernen, wie man sicher mit dem Bus zur Schule und nach Hause fährt. In der Saison von April bis Oktober besuchen knapp ein Tausend Grundschüler und 400 Vorschüler unsere Busschule. Im Oktober findet die erste Busschule für Senioren findet statt. Ziel des Mobilitätstrainings für die Älteren ist der Abbau von Unsicherheiten und Ängsten im Umgang mit Bus und Bahn und das Kommunizieren unseres Leistungsangebotes. Die Busschule der CVAG gibt es bereits seit September 2004. Das Angebot ist für die Teilnehmer kostenfrei.

 
 
 
 

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