Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG)

Carl-von-Ossietzky-Straße 186, 09127 Chemnitz
 
Stand / Druckdatum: 08.12.2016

Fahrkartenkontrolleure

 

 
 
 
 
 
 

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Fahrkartenkontrolleure

Guten Tag, Ihren Fahrschein bitte! So oder ähnlich beginnen unsere Fahrkartenkontrolleure ihren täglichen Dienst im Bus oder in der Bahn. Bei dieser Begrüßung bleibt manchem kurz das Herz stehen. Gnadenlos, eiskalt und kompromisslos, so werden sie häufig wahrgenommen. Dabei sind es ganz normale, nette Menschen mit Familien und Freunden, wie jeder andere auch. Sie erledigen einfach nur ihre Arbeit, werden aber leider oft beschimpft. Würde jemand auf die Idee kommen, eine Kassiererin im Supermarkt zu beschimpfen, wenn sie kontrolliert ob noch Waren im Einkaufswagen sind?

Fahrkartenkontrollen sind notwendig. Damit soll sichergestellt werden, dass Personen, die ein öffentliches Verkehrsmittel benutzen, einen gültigen Fahrschein besitzen und das für ihre Fahrt verlangte Beförderungsentgelt bezahlt haben. Sogenannte „Schwarzfahrer“, die bei dieser Kontrolle auffallen, können zivilrechtlich und strafrechtlich verfolgt werden.

Unsere Kontrolleure sind zu einem freundlichen, höflichen und korrekten Umgang angehalten. Aber sie müssen auch bestimmt auftreten. Schließlich haben sie Verantwortung für das Verkehrsunternehmen, das durch fehlende Einnahmen keine weiteren Verluste eingehen will. Aber ebenso gegenüber allen zahlenden Fahrgästen. Diese ehrlichen Fahrgäste erwarten natürlich, dass alle Fahrgäste ihrer Pflicht nachkommen. Und wenn nicht, dass der sogenannte „Schwarzfahrer“ dann dafür auch zur Verantwortung gezogen wird.

Das sollten Sie wissen:
  • „Schwarz fahren“ ist kein Kavaliersdelikt, sondern stellt einen Straftatbestand dar und wird zur Anzeige gebracht.
  • „Schwarz fahren“ lohnt sich nicht. Bus- und Bahnfahren ohne Ticket koste 60 Euro plus eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 5 Euro, eine Einzelfahrt zum Normaltarif 2 Euro.
  • „Schwarzfahrer“ sind nicht nur diejenigen, die überhaupt keinen Fahrschein vorzeigen können. „Ohne gültigen Fahrschein angetroffen“, heißt es auch, wenn vergessen wurde, zu stempeln oder fünf Minuten vor 9 Uhr morgens ein 9-Uhr-Ticket benutzt oder die Monatskarte zu Hause vergessen wurde.
 
 
2015-03-02 Fahrkartenkontrolle
 
 
 

Resümee

Unsere Kontrolleure sind in 2-er Teams rund um die Uhr an allen Verkehrstagen und auf allen Linien der CVAG flächendeckend unterwegs. Mit dieser Neuordnung in 2012 konnten spürbare Ergebnisse erzielt werden. Bis zu 5mal mehr Fahrgäste werden heute täglich kontrolliert als zuvor. Die Anzahl der „Ertappten“ ging zurück.

Heute beträgt die Schwarzfahrerquote 1,7 Prozent (Jahr 2011 6,8 Prozent). Einnahmeverluste des Unternehmens konnten von 1, 3 Millionen auf 400 T Euro jährlich reduziert werden. Auch durch die Einführung des Vordereinstiegs in den Bus seit August 2013 und die damit verbundene Pflicht zum Vorzeigen eines gültigen Fahrscheins konnte die Hemmschwelle des „Schwarzfahrens“ heraufgesetzt werden.

Für Sie, als unsere Fahrgäste erhöht sich durch die Präsenz der Kontrolleure das subjektive Sicherheitsgefühl in den Fahrzeugen.
 
 

Im Gespräch

2015-03-02 Fahrkartenkontrolle
Was ist Ihr Wunsch an unsere Fahrgäste?
Wir möchten an die allgemeine Zahlungsmoral appellieren und wünschen uns, dass alle Fahrgäste ihren Fahrpreis für ihre Fahrt korrekt entrichten. Außerdem bitten wir um ein wenig Verständnis für die Kontrollen und um ein höfliches und angemessenes Verhalten uns gegenüber.

Ist der „Schwarzfahrer“ für Sie eher Feind oder eher Kunde?
Wir sehen den „Schwarzfahrer“ nicht vordergründig als unseren Feind, sondern betrachten ihn als unseren Kunden, der mit uns mitfährt. Deshalb bestrafen wir ihn nicht nur, sondern versuchen auch zu beraten. Zum Beispiel zu Fahrscheinerwerbsmöglichkeiten oder zum Kauf des für ihn günstigsten Tickets. Kulanzentscheidungen während der Kontrolle werden von uns prinzipiell nicht getroffen. Diese bedürfen einer sorgfältigen Prüfung des Einzelfalls zum Sachverhalt, zum Verhalten des Kontrolleurs und dem des Fahrgastes. Wenn der Einspruch des Fahrgastes sich als gerechtfertigt erweist, kann durchaus auch eine Kulanzentscheidung getroffen werden.

Was sind die häufigsten Ausreden der „Schwarzfahrer?“
  • Heute früh hatte ich noch eine Tageskarte.
  • Meinen Fahrschein habe ich beim Umsteigen weggeworfen.
  • Ich dachte, eine Haltestelle sei kostenfrei.
  • Ich dachte, für Touristen wäre der Bus umsonst.
  • Ich komme gerade vom Arzt.
  • Jetzt kommen Sie schon wieder, Sie haben mich doch erst vor zwei Tagen kontrolliert.
  • Reicht es nicht, wenn Sie nur mit mir schimpfen?
 
 
 
 

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