Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG)

Carl-von-Ossietzky-Straße 186, 09127 Chemnitz
 
Stand / Druckdatum: 21.10.2014

Busbetriebshof Werner-Seelenbinder-Straße

 

 
 
   
 
 
 
 

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Busbetriebshof Werner-Seelenbinder-Straße

Städtischen Omnibusbetrieb in Chemnitz gibt es seit 1922. Lange Zeit wurden nur umgebaute Straßenbahnanlagen als Buswerkstätten genutzt. Mit der schlagartigen Erhöhung des Busbestandes in den 1970er Jahren auf Grund neuer Verkehrsverbindungen auf stillgelegten Schmalspur-Straßenbahnstrecken entstanden – örtlich voneinander getrennt – zwei Buswerkstätten und zwei Abstellflächen. Zahlreiche unrationelle Leerfahrten waren die Folge. Um diesen entgegenzuwirken, wurde am 11.11.1992 an der Busabstellfläche Werner-Seelenbinder-Straße der Grundstein für einen modernen Betriebshof gelegt, der auf den Tag genau zwei Jahre später eingeweiht wurde.


 
 
 
Werner-Seelenbinder-Str. 13
09120 Chemnitz


 
 
Dienstleistungen für Sie am Standort finden Sie hier.
 
 
  • Betriebsdienstgebäude mit Verkehrsleitstelle
  • Betriebsdienstgebäude mit Sitz der Firmen ETP und Taxigenossenschaft
  • Omnibusabstellhallen
  • Freiabstellfläche
  • Betriebs- und Instandhaltungswerkstatt mit Waschanlage
  • Werkstatt- und Sozialtrakt
  • Erdgastankstelle
 
 
 
 
 
 
Betriebs- und Instandsetzungswerkstatt mit Werkstatt-Sozialtrakt
 
   
 
 
 
1. Betriebsdienstgebäude

Der monolithische zweigeschossige Bau des Betriebsdienstgebäudes ist die architektonische Dominante des Omnibus-Betriebshofs. Er bildet zusammen mit einem zweiten Dienstgebäude die Eingangszone an der Werner-Seelenbinder-Straße. Hier werden die vor der Torschranke ankommenden ein- und ausfahrenden Omnibusse und andere Fahrzeuge von der Einsatzleitung registriert. Das Betriebsdienstgebäude beherbergt neben der modernen Verkehrsleitstelle Büroräume für Leitungspersonal und Aufenthaltsräume für das Fahrpersonal.


2. Betriebs- und Instandhaltungswerkstatt

Die Betriebswerkstatt wurde am 11.11.1994 eröffnet. Die 32 m breite Halle hat eine Fläche von 1.824 m² und ist eine Stahlbetonkonstruktion. Sie besitzt fünf parallele Fahrspuren mit neun  Fahrzeugständen, davon fünf mit Arbeitsgruben. Stand- und Grubenlängen sind den größten Fahrzeugabmessungen angepasst. Für genügenden Lichteinfall sorgen die verglasten Falttore an beiden Stirnseiten sowie Lichtflächen an der freistehenden Längsseite und in der Dachkonstruktion. Das Gebäude ist für die Lagerung von Kraftstoff, Heizöl, sonstigen Schmierstoffen und Altöl sowie für die Waschwasseraufbereitung teilweise unterkellert. Der Gesamtbau des Omnibusbetriebshofs wurde mit der Errichtung der Instandsetzungswerkstatt abgeschlossen.

Funktionen:

  • Fahrfertigmachen (Tanken, Außen- und Innenreinigung, Sichtkontrolle)
  • Wartung (fristgemäße Einstellarbeiten, Reifen-, Batterie- und Schmierdienst, Filterwechsel, Frost- und Korrosionsschutzmaßnahmen)
  • Inspektionen gemäß §§ 29, 47a und 57b der StVZO
  • Grund- und Unterbodenreinigung und
  • Klein-, mittlere und Großinstandsetzungen

3. Werkstatt-/Sozialtrakt

Das zweigeschossige Gebäude ist sowohl mit der Betriebs- als auch mit der Instandsetzungswerkstatt verbunden. Im Erdgeschoss befinden sich Meisterbüros sowie Nebenwerkstätten für Schlosser, Elektriker, mechanische Teilebearbeitung, Teilereinigung, Batteriedienst und Reifenmontage. Einen großen Teil nimmt das Hauptlager ein, welches im Erdgeschoss und – durch Lastenaufzug verbunden – im Kellergeschoss angeordnet ist. Die Ersatzteile sind zum großen Teil in Paternosterregalen untergebracht.

Das Obergeschoss des 1.050 m² Grundfläche umfassenden Gebäudes ist den Garderoben-, WC- und Aufenthaltsräumen für das Werkstattpersonal, der Werkstattleitung mit angegliedertem Technischen Büro sowie der Fahrdienstleitung und -planung vorbehalten. Zwischen den Etagen befinden sich zwei Treppenaufgänge.


4. Omnibusabstellhallen

Am 16.11.1998 wurde die neue dreischiffige Busabstellhallenanlage in Dienst gestellt. Erstmals wurden nun bei der CVAG Busse nicht mehr unter freiem Himmel abgestellt und sind nicht mehr Wind und Wetter ausgesetzt. Nächtliches Vorheizen der Fahrzeuge und Enteisen der Scheiben der Busse in der kalten Jahreszeit ist nun überflüssig geworden. Wohltemperiert gehen die Fahrzeuge zu jeder Jahreszeit morgens in Einsatz.

Die Abstellhalle hat eine Gesamtgrundfläche von 8.646 m² und ist – bedingt durch das Grundstücksgefälle – terrassenförmig angeordnet. Auf 18 Spuren können hier bis zu 138 Busse abgestellt werden.

Neben technologischen Gesichtspunkten wurden bei der Planung der Anlage auch Aspekte des Umweltschutzes beachtet. So wurde ein Regenwasserspeicherbecken mit einem Fassungsvermögen von etwa 124 m³ angelegt, das die Dachentwässerung der Abstellhallen auffängt. Über eine Wasseraufbereitungsanlage wird das gebrauchte Wasser gereinigt und der zentralen Waschanlage neben Frischwasser zum Waschen der Omnibusse zugeführt.

Seit 2010 befindet sich auf der Dachfläche auch eine Photovoltaikanlage.


5. Erdgastankstelle

Die erste öffentliche Erdgastankstelle in Chemnitz wird am 12.10.1997 von der Stadtwerke Chemnitz AG (heute eins energie in sachsen) und der Chemnitzer Verkehrs AG im Busbetriebshof eröffnet. Neben den Erdgasbussen der CVAG können hier auch Privatpersonen und Firmen das umweltfreundliche Erdgas tanken. Informationen dazu finden Sie hier.
 
 
   
 

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