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» PROGNOSEBERICHT Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 9. Oktober 2013 dem Wirtschaftsplan 2014 und in seiner Sitzung am 11. Dezember 2013 dem Mittelfristplan für die Jahre 2015 bis 2018 zugestimmt. Die Planung berücksichtigt die Erfüllung einer quali­ tativ hochwertigen Verkehrsbedienung in Chemnitz nach den Vorgaben des aktuellen Nahverkehrsplanes und die Einhaltung der wirtschaftlichen Kennzahlen nach den Rahmenbedingungen und Anforderungen der EG-Verordnung Nr. 1370/2007. Für das Wirtschaftsjahr 2014 und die Folgejahre wird mit einer leicht steigenden Umsatzentwicklung gerech­ net. Die Material- und sonstigen Aufwendungen wer­ den von der Entwicklung des durchschnittlichen Preis­ niveaus beeinflusst und bei den Personalkosten sind Kostenerhöhungen aus den Ergebnissen der Tarifver­ handlung im öffentlichen Dienst zu erwarten. Die Einnahmesteigerung aus den Beförderungserlösen kann dies nicht ausgleichen. Die Wirtschaftsplanung 2014 und der Folgejahre ist auf die Erfüllung der wirt­ schaftlichen Kenngrößen nach den Anforderungen der Betrauungsvereinbarung ausgerichtet. Die Ausgleichsbeträge für die ÖPNV-Leistung gemäß Betrauungsvereinbarung werden aufgrund der Kosten­ entwicklung in den folgenden Jahren ansteigen. Das Un­ ternehmensergebnis wird über den Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der VVHC ausgeglichen. Zur Vermeidung von Zuschusszahlungen aus dem städ­ tischen Haushalt sind bei der VVHC wegen des Anstiegs der CVAG-Aufwendungen bei gleichbleibender Gewinn­ abführung der KVC liquiditätsverbessernde Maßnahmen notwendig. Es ist daher beabsichtigt, einen Teil der Kapi­ talrücklage der CVAG, soweit liquiditätsseitig darstell­ bar, an die VVHC auszuschütten. Damit wird die VVHC in die Lage versetzt, ihren finanziellen Verpflich­tungen zum Ausgleich der CVAG-Aufwendungen nachzukommen. Über das System der Anreizregulierung haben die Mitarbeiter an der Erfüllung der Ziele über Bonus­rege­ lungen am Ergebnis teil. Die Bewertung und Ab­ rechnung von Qualitätsparametern im Rahmen der Leistungs­erfüllung der Betrauungsvereinbarung bildet sich über eine Bonus- und Malusregelung ab. Zur weiteren Steigerung unserer Angebotsattraktivität und Senkung von Instandhaltungskosten ist die weitere Verjüngung des Omnibus- und Straßenbahnenfuhrparks durch die Anschaffung von Neufahrzeugen vorgesehen. Damit soll eine Niederflurigkeit und bequemer behin­ dertengerechter Zustieg in allen Fahrzeugen erreicht werden. In Fortführung des Chemnitzer Modells ist der 2. Bau­ abschnitt mit der Errichtung einer Straßenbahntrasse auf der Reichenhainer Straße gemeinsam mit dem ZVMS und der Stadt Chemnitz im mittelfristigen Planungszeitraum zu realisieren.

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