Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG)

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Stand / Druckdatum: 05.08.2020

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Pressemitteilung
19.01.2012

Bilanzpressekonferenz 2011 - Ausblick 2012

2012-01-18 Bilanzpressekonferenz
Fahrgastzahlen

Chemnitz. Im vergangenen Jahr nutzten 37,525 Millionen Fahrgäste das Bus- und Bahnangebot der Chemnitzer Verkehrs-Aktiengesellschaft. Bei einem Planansatz von 38 Millionen beförderten Fahrgästen stellt das eine Untererfüllung von 475 000 Fahrten dar; damit lagen wir mit 1,25 Prozent unter dem Plan 2011 und mit einem Prozent unter den Fahrgastzahlen des Jahres 2010, in dem wir 37,9 Millionen Fahrgäste beförderten.

Wirkte sich der harte und lange Winter 2010/2011 besonders positiv auf die Entwicklung der Fahrgastzahlen aus, so führte vor allem die überaus milde und schneelose Witterung der Monate November und Dezember 2011 zu diesem für uns nicht umfänglich befriedigenden Ergebnis. Viele der Fahrgäste, die ansonsten in den Wintermonaten regelmäßig auf unseren Bus- und Bahnlinien anzutreffen sind, haben in den vergangenen Wochen weiter auf ihren fahrbaren Untersatz oder das Fahrrad zurückgegriffen – dies war auch deutlich im Stadtbild zu erkennen.

Ausblick: Das Wetter werden wir auch im Jahr 2012 nicht beeinflussen können; trotzdem werden wir in unserem Bemühen, den ÖPNV unserer Stadt als überdenkenswerte Mobilitätsalternative darzustellen, nicht nachlassen. Verstärkt werden wir dabei gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Mittelsachsen Kooperationen mit Betrieben und Einrichtungen der Stadt nutzen. So ist es unser erklärtes Ziel, gemeinsam mit Veranstaltern, wie zum Beispiel der Messe Chemnitz schon erfolgreich praktiziert, Kombitickets (Eintrittskarte gleich Fahrschein) anzubieten und auch die Nutzung der Ticketform Jobticket weiter offensiv zu akquirieren. Im Zuge des sich in Chemnitz abzeichnenden Stadionneubaus wollen wir z. B. auch mit dem CFC eine gute Lösung für die Anbindung des neuen Stadions suchen und ggf. ein Kombiticket für alle Dauerkartennutzer einführen. Des Gleichen werden wir solche Initiativen wie z. B. den Einsatz unseres Kunstbusses „Konrad“ für die städtischen Kunstsammlungen im Rahmen unserer Möglichkeiten und in Absprache mit den Kunstsammlungen noch ausweiten. Auf der einen Seite befördern wir damit Schüler zu einer überaus interessanten Form des Unterrichts und zum anderen stellt das nach unserem Dafürhalten in der Region auch eine sehr wirkungsvolle Form von Stadtmarketing dar.


Service und Fahrgastinformation

Bereits zum zweiten Mal in Folge hat die CVAG an einem deutschlandweit mit rund 35 Verkehrsunternehmen durchgeführten ÖPNV-Kundenbarometer teilgenommen. Dabei werden 250 Nahverkehrskunden, die zufällig ermittelt werden, telefonisch nach einer ganzen Reihe von Service- und Leistungsmerkmalen in ihrer jeweiligen Stadt befragt. Uns ist es gelungen, in vielen Kennziffern Verbesserungen gegenüber den in 2010 ermittelten Kennziffern zu erreichen. Das wird besonders deutlich in der Kennziffer „Globalzufriedenheit“, in der wir in 2010 einen Wert von 2,94 erreichten. In 2011 konnten wir diesen Wert auf 2,80 verbessern. Bringt man mit zum Ansatz, dass der bundesweit ermittelte Branchendurchschnitt bei 2,92 liegt, so wird deutlich, dass wir hier eine gute Entwicklung genommen haben. Die Teilnahme an diesem Kundenbarometer ist im Übrigen Teil eines Qualitätsmesssystems, das wir erfolgreich gemeinsam mit der Stadt Chemnitz in 2011eingeführt haben.

Ausblick: Nach siebenjähriger Tätigkeit wurde wegen des Wegfalls der Förderung unser mobiler Kundendienst eingestellt. Sowohl wir als auch viele unserer Kunden haben in den nachfolgenden Monaten unsere mobilen Kundenbegleiter schmerzlich vermisst, waren sie doch in den Jahren ihrer Tätigkeit zu einem verlässlichen Servicefaktor für unser Unternehmen geworden. Für uns also Anlass, im Jahr 2011 auch Gedanken dahingehend zu entwickeln, in 2012 schrittweise wieder einen solchen mobilen Service aufzubauen. Unsere Zielstellung besteht nunmehr darin, bis zum Ende des Jahres diesen Service wieder anbieten zu können. Wir wollen den Weg so gehen, für diese verantwortungsvolle Tätigkeit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, die zukünftig einen sogenannten Mischarbeitsplatz besetzen, also die Hälfte ihrer Tätigkeit z. B. im Fahrdienst nachkommen und die andere Hälfte direkten Kundenkontakt an der Zentralhaltestelle pflegen.

Am Hauptbahnhof konnten wir im April die ersten dynamischen Fahrgastanzeigen der „neuen Generation“ installieren und in einen Dauerbetrieb schalten; gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Mittelsachsen gingen weitere Displays an den Haltestellen Theaterplatz und Omnibusbahnhof in Betrieb.

Ausblick: Noch im laufenden Jahr werden wir die Zentralhaltestelle mit der neuen Generation Displays ausstatten und auch die Haltestellen Roter Turm, Brückenstraße und Str. der Nationen werden zeitnah folgen. Wir halten an der Zielstellung, im Endausbau insgesamt 200 Haltestellenstandorte auszurüsten, fest.

Investitionen

Die wichtigsten Investitionen in 2011 waren die (noch nicht vollständig abgeschlossene) Erneuerung der 35 Jahre alten Fahrleitung auf dem sogenannten Gablenzer Ast (Stadtbahnlinie 5) mit einem Wertumfang von rund 2 Millionen Euro sowie der Abschluss der Rekonstruktion unserer Straßenbahnabstellanlage Krenkelstraße. Im Falle der Fahrleitungsanlage mussten allein 170 Stahlmaste gesetzt werden und insgesamt acht Kilometer Fahrdraht waren oder sind zu spannen. Ähnliche Dimensionen nahm die Rekonstruktion der Abstellanlage Krenkelstraße ein. Zur Illustration: Allein die funktionssichere Verkabelung der Gleisanlagen mit den insgesamt eingebauten 14 neuen Weichen erforderte den Einbau bzw. die Verlegung von 17 Kilometer Steuerkabel.

Darüber hinaus haben wir auch in 2011 wieder in Omnibus-se investiert und konnten am Ende des Jahres zwei Gelenkzüge und ein Solofahrzeug, welches wir als Verstärkung für unseren Kunstbus „Konrad“ einsetzen wollen, in einem Gesamtwertumfang von überschlägig 900 000 Euro vom Hersteller überführen. Aus unserer Sicht kompliziert ist die Tatsache, dass die gegenwärtigen Förderrichtlinien im Freistaat Sachsen uns für diese Fahrzeuge keine Förderung ermöglicht haben, weshalb die Investition vollständig aus Eigenmitteln bestritten werden musste.

Ausblick: Neben vielen weiteren kleineren Arbeiten wird ein Schwerpunkt unserer Arbeit im investiven Bereich die Beseitigung der Hochwasserschäden an den Gleisanlagen der Zwickauer und an der Annaberger Str. sein. Im Bereich der Zwickauer Str. werden wir dabei die jetzige Haltestelle Marianne-Brandt-Str. so umbauen, dass zukünftig die Omnibusse der Linien 31 und 23 im Haltestellenbereich die Gleis-anlagen mit befahren können und damit an diesem wichtigen Umsteigepunkt zwischen Stadtbahn und Bus ein komfortabler Tür-an-Tür-Umstieg möglich sein wird.

Auch die Arbeiten des Umbaus des Vorplatzes des künftigen Landesarchäologiemuseums werden uns in großem Maße im gerade begonnen Jahr fordern.

Gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt Chemnitz wollen wir außerdem weitere Fortschritte bei der ÖPNV-Beschleunigung machen. Im Fokus des Jahrs sollen die Stollberger Str. (Stadtbahnlinie 4) und die Leipziger-/ Hartmannstraße für den dortigen Omnibusverkehr stehen.

Nahverkehrsplan

Wir haben das Jahr 2011 in enger Zusammenarbeit mit dem Tiefbaumt dafür genutzt, unser am 30. März 2008 in Betrieb genommenes Neues Netz vollumfänglich auf den Prüfstand zu stellen. In insgesamt zehn Arbeitsgruppen wurden die unterschiedlichsten Merkmale des jetzigen Nahverkehrsangebotes analysiert. Dazu zählten Bürgermeinungen ebenso wie „harte“ wirtschaftliche Faktoren der Inanspruchnahme einzelner Linien oder einzelner Haltestellen. Aus all diesen Evaluierungsergebnissen fertigt das Tiefbauamt als unser Aufgabenträger gemeinsam mit uns derzeit eine umfassende Informationsvorlage für den Planungs-, Bau- und Umweltausschuss.

Ausblick: Parallel beginnen wir in diesem Jahr, resultierend aus den gewonnenen Erkenntnissen der Evaluierung, schrittweise die Planungsgrundsätze für den neuen Nahverkehrsplan abzuleiten und schließlich und endlich einen neuen Nahverkehrsplan zu entwickeln. Wir gehen davon aus, dass die grundsätzliche Netzstruktur im Wesentlichen Bestand haben wird, es aber trotzdem Änderungen geben wird, die im Endeffekt eine noch flächendeckendere Erschließung mit Nahverkehrsleistungen zum Ziel haben müssen.

 
 
 
 
 
 

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Frau Juliane Kirste (V.i.S.d.P.)
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