Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG)

Carl-von-Ossietzky-Straße 186, 09127 Chemnitz
 
Stand / Druckdatum: 17.09.2021

Barrierefreiheit | Chemnitzer Verkehrs-AG (CVAG)

 

 
 
 
 
 
 

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Mobilitätszentrum
Sie erreichen uns:
Zentralhaltestelle,
Chemnitz-Plaza,
Rathausstraße 7

Wir haben für Sie
geöffnet:

Montag – Freitag
07:00 – 19:00 Uhr
Samstag
08:30 – 17:00 Uhr


Unsere Servicemitarbeiterinnen und Servicemitarbeiter nehmen Ihre Anfragen gern auch
telefonisch unter
+49 (0)371 2370-333
entgegen.


 
 
 
   
 
 

Barrierearm unterwegs in Chemnitz

Unser Ziel als öffentlicher Personennahverkehr der Stadt Chemnitz ist es, Mobilität für alle anzubieten. Dazu gehört auch, die Mitnahme mobilitätseingeschränkter Personen sowie ihrer Mobilitätshilfen zu gewährleisten und vorhandene Barrieren abzubauen.

Gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten der Stadt Chemnitz bemühen wir uns daher, Lösungen zu finden, die die Nutzung des ÖPNV für mobilitätseingeschränkte Personen so einfach und barrierearm wie möglich machen. Davon profitieren nicht nur Menschen mit temporären oder dauerhaften Behinderungen, sondern auch Menschen mit Kinderwagen sowie ältere und Menschen mit Gehhilfen.
 
 
 Barrierearme Haltestellen
 
 
Unsere barrierefreien Haltestellen sind ausgestattet mit einer dynamischen Fahrgastinformation (DFI) inklusive Taster für akustische Ansagen und taktilen Leitelementen.

Außerdem ermöglichen Sie ein ebenerdiges Ein- und Aussteigen in unsere Fahrzeuge. Gemeinsam mit der Stadt Chemnitz arbeiten wir kontinuierlich daran, alle etwa 600 Haltestellen im Stadtgebiet barrierefrei auszubauen.
 
 
Informationen für Blinde und Sehbeeinträchtige Fahrgäste
 
 
Neben den dynamischen Fahrgastinformationen inklusiver Taster für akustische Ansagen und den taktilen Leitelementen an den Haltestellen sind auch unsere Fahrzeuge mit akustischen Ansagen ausgestattet.

Unsere Fahrgastinformationssysteme funktionieren weitestgehend nach dem Zwei-Sinne-Prinzip, so dass mindestens zwei der drei Sinne Hören, Sehen und Tasten Beachtung finden.
Die Infotainement-Bildschirme in unseren Bussen und Bahnen sind besonders kontrastreich, was das Abgrenzen der Farben einfacher gestaltet.
 
 
Informationen für Fahrgäste, die auf Mobilitätshilfen angewiesen sind
 
 
Seit 2019 sind alle Busse und Straßenbahnen Niederflurfahrzeuge, wodurch ein komfortabler Ein- und Ausstieg in unsere Fahrzeuge auch für mobilitätseingeschränkte Personen möglich ist. Unsere Fahrpersonale werden zunehmend mit den unterschiedlichsten Mobilitätshilfen konfrontiert, über deren Mitnahme im Fahrzeug sie entscheiden. Da die Vielfalt an E-Rollstühlen und E-Scootern enorm gestiegen ist, fällt diese Entscheidung nicht immer leicht.

In den Beförderungsbedingungen des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) sind die Rahmenbedingungen der Mitnahme von Mobilitätshilfen geregelt. Allerdings ist es unseren Fahrpersonalen nicht immer möglich, auf den ersten Blick zu prüfen, ob diese Bedingungen eingehalten werden. Daher gibt es die Möglichkeit für E-Rollstühle und E-Scooter eine Plakette zu erwerben, um die Mitnahme im Alltag sowohl für den Fahrgast als auch für das Fahrpersonal zu erleichtern.

Plakette zur Mitnahme von E-Scootern und E-Rollstühlen


Um die alltägliche Mobilität für unsere Fahrgäste und die Entscheidung über die Mitnahme von Mobilitätshilfen für unser Fahrpersonal zu vereinfachen, haben Fahrgäste, die zum Beispiel auf einen Elektrorollstuhl angewiesen sind, nun die Möglichkeit, eine Mitnahme-Plakette zu erhalten. Hierfür wird geprüft, ob die Mobilitätshilfe den gültigen Anforderungen entspricht.

Der Erwerb der Plakette ist freiwillig.

Folgende Anforderungen werden für die Vergabe der Plakette geprüft:

Anforderungen gemäß der Beförderungsbedingungen des VMS, Teil D, Anlage 2
(gültig ab 1. Januar 2021)

an Elektrorollstühle
  • Maße: 1200 mm x 700 mm (LxB)
  • Größe (einschließlich Insasse): maximal 1250 mm x 800 mm x 150 0mm (LxBxH)
  • Gewicht: max. 250 kg inklusive Insasse

an E-Scooter
  • Maße: maximale Länge von 1200 mm
  • Gewicht: max. 300 kg inklusive Insasse
  • 4-rädriges Fahrzeug
  • Zulassung für auf den E-Scooter mit aufsitzender Person bei rückwärtsgerichteter
  • Aufstellung an der Anlehnfläche wirkende Kräfte von bis zu 0,8 g bei Gefahrbremsung bzw. 0,5 g Querkräfte bei Kurvenfahrt
  • Gewährleistung der Standsicherheit durch ein Bremssystem, welches immer auf beide Räder einer Achse zusammenwirkt und nicht durch ein Differential überbrückt werden kann (z. B. gesonderte Feststellbremse)
  • ausreichende Bodenfreiheit und Steigfähigkeit des E-Scooters, um über eine mit maximal 12 % geneigte Rampe in den Bus ein- und ausfahren zu können, ohne mit der Bodenplatte am Übergang von der Rampe ins Fahrzeug anzustoßen
  • Eignung für Rückwärtseinfahrt in den Linienbus

Die finale Entscheidung liegt immer bei Fahrpersonal


Bei Elektrorollstühlen ohne Plakette liegt die Mitnahme weiterhin im Ermessen des Fahrpersonals, E-Scooter ohne Plakette sind von der Mitnahme ausgeschlossen. Die finale Entscheidung der Mitnahme liegt, unabhängig von der Plakette, jedoch immer bei dem Fahrer oder der Fahrerin des Fahrzeuges. Sind die Rollstuhl-Stellplätze bereits belegt oder ist der Bus sehr stark gefüllt, kann die Mitnahme des Rollstuhls oder des E-Scooters zur Sicherheit der anderen Fahrgäste auch mit Plakette verwehrt werden.
 
 
Unentgeltliche Beförderung
 
 
Schwerbehinderte Menschen werden gemäß § 228 ff. SGB IX unentgeltlich befördert. Zum Nachweis der Berechtigung sind der gültige Schwerbehindertenausweis und das Beiblatt mit aufgeklebter oder integrierter gültiger Wertmarke des Versorgungsamtes vorzuzeigen.

Folgende im Schwerbehindertenausweis eingetragene Merkzeichen berechtigen:

„B“  - zur Mitnahme einer Begleitperson und/oder eines Hundes
„Bl“ - zur Mitnahme eines Blinden-Führhundes als auch einer Begleitperson

 
 
Mobilitätstraining und Vergabe der Plakette
 
 
Für die Vergabe der Plakette ist ein Vorort-Termin bei der CVAG notwendig.

Außerdem bietet die CVAG für mobilitätseingeschränkte Personen ein Mobilitätstraining an, um die Nutzung von Bussen außerhalb des alltäglichen Verkehres zu erproben.

Gemeinsam mit einer Fachkraft der CVAG können u.a. folgende Fragen geklärt werden:

  • Worauf muss ich beim Einsteigen und Aussteigen achten?
  • Wie fahre ich am Besten in den Bus ein?
  • Wo und wie stelle ich meine Mobilitätshilfe sicher ab, um andere Fahrgäste und mich selbst nicht zu gefährden?

Ihr Ansprechpartner ist Herr Sven Döring.

Vereinbaren Sie gern einen Termin oder melden Sie sich bei Fragen per E-Mail: sven.doering@cvag.de

 
 
Für die Vergabe der Plakette ist ein Vorort-Termin bei der CVAG notwendig.

Außerdem bietet die CVAG für mobilitätseingeschränkte Personen ein Mobilitätstraining an, um die Nutzung von Bussen außerhalb des alltäglichen Verkehres zu erproben.

Gemeinsam mit einer Fachkraft der CVAG können u.a. folgende Fragen geklärt werden:

  • Worauf muss ich beim Einsteigen und Aussteigen achten?
  • Wie fahre ich am Besten in den Bus ein?
  • Wo und wie stelle ich meine Mobilitätshilfe sicher ab, um andere Fahrgäste und mich selbst nicht zu gefährden?

Ihr Ansprechpartner ist Herr Sven Döring.

Vereinbaren Sie gern einen Termin oder melden Sie sich bei Fragen per E-Mail: sven.doering@cvag.de

 
 
 
 

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